Herzlich willkommen!
  sitemap  |  impressum  |  login  
Freizeiten
Kinder-/Jugendangebote
Förderprojekte
Gemeinde-Kreise
Oekumene




Oekumenekreis Eppelheim

»Informationen zum Kreis, Programm, Ansprechpartner«

Der Kreis besteht seit 2003 und trifft sich in regelmäßigen Abständen. Das Ziel ist, die Oekumene wachsen zu lassen, den Weg weiter aufeinander zuzugehen, neue Wege zu beschreiten und wenn möglich auch Hilfen im ganz alltäglichen oekumenischen Leben zu erarbeiten.

Bisher haben die Mitglieder des Kreises die Rahmenbedingungen für die oekumenische Zusammenarbeit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden von Eppelheim erarbeitet und mit der feierlichen Unterzeichnung der Oekumenischen Partnerschaftsvereinbarung am Pfingstmontag 2006 abgeschlossen.

Unter dem Motto: „Man hat nur Angst vor dem, was man nicht kennt“ haben wir eine Vortragsreihe über die verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften in unserem Umkreis veranstaltet ("Oekumene vor Ort"), die in zwei Abenden zu besonderen Aspekten von „Evangelisch – Katholisch“ gipfelte.

Wir haben verschiedene Aktionen bei den großen Kirchenfesten durchgeführt, wie zum Beispiel ein Quizspiel zum Thema "Evangelisch - Katholisch". Wir gestalten seit mehreren Jahren einen Termin des lebendigen Adventskalenders in Eppelheim.

Viele „ kleinere“ Aktivitäten haben uns in dieser Zeit begleitet und vieles möchten wir noch umsetzen und bewegen. Daher wären wir froh, neue Mitglieder, Mitstreiter und Mitbeweger zu haben in diesem sehr fröhlichen und freundlichen Kreis der Oekumeniker.

Wir treffen uns immer im evangelischen Gemeindehaus im blauen Salon um 20:15 Uhr.


Kontakt: Wolfgang Blaich und Hellmut Vogeler


Die nächsten Termine


Sitzungsprotokolle

Die Protokolle vergangener Jahre befinden sich im jeweiligen Jahresarchiv.

Sitzungsprotokolle des Ökumenischen Arbeitskreises

Protokoll der 94. Sitzung des Ökumenischen Arbeitskreises Eppelheim
am 28.März 2019



Anwesend: W. Blaich, L. Pfaff, H. Vogeler


1. Neuapostolische Kirche
Herr Pfaff hat mit Herrn Huber vom Männerkreis über die Möglichkeit einer gemeinsamen Veranstaltung zum Thema Neuapostolische Kirche gesprochen. Zum Zeitpunkt der Sitzung gab es noch keine Antwort.

2. Themenvorschläge für das Treffen zwischen dem kath. Gemeindeteam und dem evang. Kirchengemeinderat
Das Treffen der beiden Gremien soll am 2. Mai stattfinden. Herr Pfaff als Mitglied des evang. Kirchengemeinderates stellt die Frage, ob der Ökumenekreis Themen für das Treffen nennen könnte. Grundsätzlich wird festgestellt, daß möglichst viele kirchliche Feste gemeinsam gefeiert werden sollten. Wir müßten begründen, warum wir etwas nicht gemeinsam machen. So sollte man prüfen, ob nicht die großen Kirchenfeste (wenigstens teilweise) gemeinsam gefeiert werden könnten (Ostern, Pfingsten, Weihnachten). Als weitere Themen für das Treffen wurden der gemeinsame Religionsunterricht sowie die neue Rahmenvereinbarung zur ökumenischen Zusammenarbeit zwischen der Erzdiözese Freiburg und der Evangelischen Landeskirche in Baden (s. Punkt 3.) vorgeschlagen.

3. Neue Rahmenvereinbarung zur ökumenischen Zusammenarbeit zwischen der Erzdiözese Freiburg und der Evangelischen Landeskirche in Baden
Unter dem Titel „Ökumenische Zusammenarbeit in der Evangelischen Landeskirche in Baden und in der Erzdiözese Freiburg“ wurde am 31.10.2017 eine neue Rahmenvereinbarung für die ökumenische Zusammenarbeit unterzeichnet. Sie will die seit der ersten Rahmenvereinbarung veränderte Situation im Bistum und in der Landeskirche berücksichtigen und eine neue Grundlage „für die ökumenische Zusammenarbeit zwischen Pfarrgemeinden/Kirchengemeinden, Dekanaten und Arbeitsfeldern in der Evangelischen Landeskirche in Baden und Pfarreien/Seelsorgeeinheiten, Dekanaten und Arbeitsfeldern in der Erzdiözese Freiburg“ bieten.
Die neue Rahmenvereinbarung soll ein Thema beim nächsten Treffen des Ökumenischen Arbeitskreises sein.

Die nächste Sitzung des Ökumenischen Arbeitskreises soll Donnerstag, dem 23. Mai 2019, um 20.15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus stattfinden.

Protokoll der 93. Sitzung des Ökumenischen Arbeitskreises Eppelheim
am 31. Januar 2019


Anwesend: W. Blaich, C. Blázquez, L. Pfaff, H. Vogeler, als Gast Herr Helmut Haas von der Neuapostolischen Gemeinde in Wieblingen.

1. Artikel über den Ökumenischen Rat der Kirchen
Herr Blaich macht auf einen Artikel über den Ökumenischen Rat der Kirchen aufmerksam, der 2021 in Karlsruhe zu seiner 11.Vollversammlung zusammenkommen wird (Konradsblatt 4, 2019). Das offizielle Thema lautet “Christ’s love moves the world to reconciliation and unity”. Der ÖRK zeigt die Breite der kirchlichen Gemeinschaften weltweit, allerdings beteiligt sich die katholische Kirche nur im Rahmen einer gemeinsamen Arbeitsgruppe und durch Entsendung von Vertretern in die Kommission für Glauben und Kirchenverfassung („Mitarbeit ohne Mitgliedschaft“). Der Artikel gibt einen kurzen Überblick über die bisherige Entwicklung und die Schwierigkeiten, mit denen sich der ÖRK seit seiner Gründung 1948 konfrontiert sieht. Sie ergeben sich aus der Vielzahl der beteiligten Kirchen und den theologischen Unterschieden. Sie ist andererseits die einzige derart umfassende ökumenische Organisation, in der alle diese Kirchen miteinander ins Gespräch kommen können.

2. Referat über die Neuapostolische Kirche (NAK)
Herr Haas stellt im Überblick Geschichte und heutige Gestalt sowie wesentliche Glaubensinhalte der NAK dar. Die von ihm verwendeten Folien sind im Anhang beigegeben, hier sollen nur einige Ergänzungen gemacht werden. Der Grundgedanke bei der Entstehung der NAK im 19. Jahrhundert war die Naherwartung der Wiederkehr Christi und der Aufrichtung des Friedensreichs. Dies ist auch heute noch zentraler Glaubensinhalt. Im Blick darauf sollte damals das Apostelamt wiedererrichtet werden.
Herr Haas betonte, daß alle Aussagen der NAK, die vor 2013 gemacht worden sind, heute nur noch eingeschränkt gelten. 2012 erschien zum ersten Mal der „Katechismus der Neuapostolischen Kirche“, der als Ergebnis eines Reformprozesses die heute gültigen Glaubensaussagen enthält. Sie sind durch eine wesentlich größere Offenheit gegenüber den anderen christlichen Kirchen gekennzeichnet. Die NAK versteht sich heute als eine Art Ergänzung zur katholischen und evangelischen Kirche. So wird eine rite vollzogene Taufe anderer christlicher Kirchen heute anerkannt. Herr Haas erläutert noch weitere Einzelheiten der Glaubenslehre der NAK, wie etwa das Sakrament der Versiegelung (als 3. Sakrament) u.a., die sich von der Lehre anderer christlicher Kirchen unterscheiden. Die Leitung der NAK geschieht durch den Stammapostel als oberste Instanz sowie z.Zt. ca. 360 Apostel (Bezirksapostel) weltweit, die etwa Kardinälen vergleichbar sind. Sie bestimmen auch in Fragen der Lehre. Es gibt keine Synode, nur eine Versammlung der Bezirksapostel, die Beschlüsse mit Zustimmung des Stammapostels faßt. Die Geistlichen sind Laien. Eine zentrale Rolle bei allen Entscheidungen spielt das Gebet.
Im Anschluß an das Referat wird erwogen, eine öffentliche Veranstaltung zur NAK zusammen mit dem Männerkreis der ev. Gemeinde zu machen. Herr Pfaff wird deswegen Kontakt mit dem Männerkreis aufnehmen.

Die nächste Sitzung soll am Donnerstag, dem 28.März 2019 um20.15 Uhr im evangelischen Gemeindehaus stattfinden.

Herr Paff weist noch darauf hin, daß sich kath. Gemeindeteam und ev. Kirchengemeinderat am 2. Mai 2019 treffen werden.

Eppelheim, den 9. 2. 2019 Hellmut Vogeler