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Gemeinde-Leben

Fragen und Antworten
aus dem kirchlichen Alltag.


In diesen Tagen widmen wir uns den Fragen zum Thema:

Geld und Kirche

Was kostet mich die Kirchenmitgliedschaft?
Die Kirchen sind in Deutschland sogenannte "Körperschaften des öffentlichen Rechts". Dieser Status ermöglicht es den Kirchen, ihre Mitgliedsbeiträge in Form von Kirchensteuern zu erheben. Die Kirchensteuer wird als Zuschlag zur Lohn- und Einkommenssteuer erhoben. Konkrete Zahlen können Sie bei den Finanzabteilungen Ihrer Kirche (auch telefonisch) erfragen. Bei Kirchenmitgliedern über 18 Jahre, die keine Kirchensteuer bezahlen, können die Kirchengemeinden das sogenannte "Kirchgeld" erheben.
 
Müssen meine Kinder extra bezahlen?
Nein. Kinder unter 18 Jahren sind im Beitrag der Elternenthalten. In seltenen Fällen können Kinder mit eigenem Verdienst Kirchgeld bezahlen müssen.

Kann man von der Kirchensteuer befreit werden, oder den Betrag mindern?
Ja. Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger und ähnliche Situationen bezahlen z.B. keine Kirchensteuer. Weiter gibt es die Möglichkeit der sogenannten Kirchensteuerkappung.

Die Kirchen können in eigener Zuständigkeit Kirchensteuer stunden, erlassen und erstatten. Konkrete Zahlen können Sie bei den Finanzabteilungen Ihrer Kirche (auch telefonisch) erfragen.

Kann ich statt der Kirchensteuer andere Formen der Bezahlung wählen? (Spenden, Fördervereine etc.)
Das ist nicht möglich.

Ist das Kirchensteuersystem in allen Ländern gleich?
Nein. Österreich verwendet das System des Kirchenbeitrags. Die Kirchen ziehen auf Grundlage eines staatlichen Gesetzes selbst Beiträge ein. Der Beitragssatz beträgt seit dem 1. Januar 1992 1,5 Prozent des vorjährigen Einkommens.
Spenden sind abzugsfähig. Ausstehende Beiträge können vom Staat vor dem Zivilgericht eingeklagt und durch den Gerichtsvollzieher eingetrieben werden.

In der Schweiz sind die einzelnen Kantone für die Zusammenarbeit von Kirche und Staat zuständig. Die wichtigste Einnahmequelle für alle Kirchen ist die Kirchensteuer. Der Einzug ist je nach Kanton unterschiedlich geregelt.
 
Warum braucht die Kirche so viel Geld?
Die vielfältige Arbeit der Kirche kostet Geld. Den kirchlichen und diakonisch bzw. caritativen (helfenden) Dienst an Menschen können nur Menschen tun. Kirchliche Arbeit hat darum sehr hohe Personalkosten. Das reicht vom Gottesdienst, der Seelsorge, den Taufen, Trauungen, Beerdigungen, bis zu den Kindergärten, der Jugendarbeit, und den Pflege- und Beratungsdiensten.


Die Bezeichnung Pfarrer steht im Text stellvertretend auch für die Bezeichnung von Pfarrerin, Pastor, Pastorin oder Priester. Die "Fragen und Antworten" werden mit freundlicher Unterstützung von Christian Tsalos (Copyright), Pfarrer in Albstadt, geliefert.



Senden Sie bitte eine Mail an das Sekretariat des Gemeindebüros, wenn ein Beitrag von Ihnen veröffentlicht werden sollte.

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