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„Christi Geburt mitten im Kuhstall“



Kinder feierten umgeben von Kühen und Kälbern Stallweihnacht
Lieder und Szenen zwischen Heu und Stroh


Für die jüngsten Eppelheimer gab es eine ganz besondere Weihnachtsaufführung. Umgeben von Kühen und ihren Kälbern feierten sie auf dem Rottstückerhof von Familie Treiber eine Stallweihnacht. Gemeindediakonin Johanna Hassfeld hatte mit ihrem Team von der evangelischen Kirchengemeinde dazu auf den Milchbauernhof am Brunnenweg zwischen Eppelheim und Plankstadt eingeladen. Zwischen Heu und Stroh konnten alle Kinder bis vier Jahren unabhängig ihrer Konfession mit ihren Begleitpersonen die Weihnachtsgeschichte erleben und dem Geheimnis der Geburt Jesu auf die Spur kommen. Bei diesem besonderen Weihnachtsgottesdienst werden Lieder, einfache Gebete und ein kleines Szenenspiel geboten. Selbst für Babys gibt es da schon viel zu schauen und zu bestaunen. Die Stallweihnacht zwischen Heu und Stroh hat Tradition und war wieder sehr gut besucht. Dicht gedrängt und neugierig beäugt von den Milchkühen und ihren Kälbern saßen die Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern im Kuhstall und erlebten mit Liedern und Szenen Christi Geburt mitten im Kuhstall. Die Kleinsten saßen ganz nah am Geschehen und verfolgten mit großen Augen die kindgerechte Aufführung. „Heute erzähle ich euch eine ganz besondere Geschichte“, meinte ein Engel und erinnerte an die Geschehnisse vor 2000 Jahren, die das Leben von Josef und Maria und die Welt grundlegend veränderten. Denn Maria war von Gott auserkoren worden, ein Kind zu gebären, das von den Menschen als Retter gefeiert werden würde. Die bekannte Weihnachtsgeschichte mit der Herbergssuche von Josef und Maria in Bethlehem, der Verkündigung der frohen Botschaft an die Hirten und der Besuch der drei Weisen aus dem Morgenland beim Kind an der Krippe wurde in verkürzter Fassung von den Konfirmandinnen und Konfirmanden aufgeführt. Gemeindediakonin Johanna Hassfeld hatte alles mit ihnen einstudiert. Zwischen den Szenen wurden Gebete gesprochen, um Gott nahe zu sein und seine Liebe zu spüren. Außerdem wurden Weihnachtslieder gesungen. Kirchengemeinderat Martin Koch und die Gemeindediakonin begleiteten mit ihren Instrumenten. Nach den Fürbittgebeten und dem Segen gab es für alle Besucher Tee, Kaffee, Kakao und Weihnachtsgebäck. Die Kinder waren eingeladen, den Stall zu erkunden und durften Kühe und Kälber mit Streicheleinheiten versorgen.


Sabine Geschwill

Foto: Geschwill Presseservice