Herzlich willkommen!
  sitemap  |  impressum  |  login  
Das ist uns wichtig
Nachrichten
Vorschau
Oekumene
Der Online-Tipp




"Wir machen uns bekannt – Neue Gesichter"

»Einführung von Gemeindediakonin Johanna Hassfeld und Vorstellung des neuen Konfirmandenjahrgangs«

Das Team ist wieder komplett: Johanna Hassfeld, Detlev Schilling, Cristina Blázquez
(Foto: Geschwill Presseservice)

In einem feierlichen Gottesdienst am 23. September 2018, in dem sich auch die Konfirmandinnen und Konfirmanden des Jahrgangs 2018/19 offiziell der Gemeinde vorstellten, wurde Frau Johanna Hassfeld von Schuldekanin Christine Wolf in ihr Amt eingeführt. Anschließend ergriff Johanna Hassfeld das Wort und ermunterte alle Anwesenden, in das schwedische Lied "Du vet väl om att du är värdefull" einzustimmen.

Die musikalische Gestaltung des Gottesdienstes übernahm der Gospelchor Schwetzingen mit Bezirkskantor KMD Detlev Helmer.
Im Anschluss bot das "Kirchen-Café" in lockerer Atmosphäre die Möglichkeit miteinander ins Gespräch zu kommen



Einführung von Johanna Hassfeld als Gemeindediakonin in Eppelheim

(Schuldekanin Christine Wolf)

"Mit dem Weggang von Margit Rothe vor mehr als zwei Jahren wurde deutlich, was es heißt, wenn die hauptamtliche Begleitung für die Kinder und Jugendlichen fehlt. Deshalb ein großes Dankeschön an alle Ehrenamtlichen und die Pfarrkollegen, dass sie in der vakanten Zeit sich so deutlich auch in diesem Bereich eingebracht haben.

Umso größer nun die Freude, dass sich jetzt eine Bewerberin für diesen Dienst gefunden hat. Nach Abschluss ihres Doppel-Studiums der Religionspädagogik, Gemeindediakonie und der Sozialen Arbeit freut sich Frau Hassfeld – so hat sie es im Gespräch betont und so konnten es die Menschen in Eppelheim und der Region bereits im Gemeindebrief lesen – auf das Arbeiten in der Gemeinde – und ich glaube, wer sie in diesen Wochen schon kennengelernt hat, hat gespürt, dass sie mit Freude und Motivation bei der Sache ist und großes Interesse an den Menschen zeigt, die ihr begegnen, allen voran den Kindern und Jugendlichen und euch, den Konfirmandinnen und Konfirmanden.

Und wir freuen uns ebenfalls, dass sie hier Fuß fassen will und ihre Gaben und Talente in die Gemeinde einbringen wird."

(Lesung)

"Über die verschiedenen Begabungen, die in christlichen Gemeinden ihren Platz haben, schreibt Paulus an die Gemeinde in Korinth. (1. Kor 12,4-11):

4 Es sind verschiedene Gaben; aber es ist "ein" Geist.
5 Und es sind verschiedene Ämter; aber es ist "ein" Herr.
6 Und es sind verschiedene Kräfte; aber es ist "ein" Gott, der da wirkt alles in allen.
7 In einem jeden offenbart sich der Geist zum Nutzen aller;
8 dem einen wird durch den Geist gegeben, von der Weisheit zu reden; dem andern wird gegeben, von der Erkenntnis zu reden, nach demselben Geist;
9 einem andern Glaube, in demselben Geist; einem andern die Gabe, gesund zu machen, in dem "einen" Geist;
10 einem andern die Kraft, Wunder zu tun; einem andern prophetische Rede; einem andern die Gabe, die Geister zu unterscheiden; einem andern mancherlei Zungenrede; einem andern die Gabe, sie auszulegen.
11 Dies alles aber wirkt derselbe "eine" Geist und teilt einem jeden das Seine zu, wie er will."

(Ansprache)

„Der eine Geist“ wirkt diese unterschiedlichen Begabungen, der „eine Geist“ bereichert so die Gemeinden mit unterschiedlichen Menschen und ihren unterschiedlichen Fähigkeiten. Diese bunte Vielfalt ist gottgewollt und macht den Reichtum einer Gemeinde aus. Und heute wird die Kirchengemeinde Eppelheim noch etwas farbenfroher, vielfältiger – denn ein ‚neuer Mensch’ findet hier seinen Platz, eine ‚neue Gemeinde-Frau’ will sich einbringen und ihre Geistbegabung sichtbar machen. Mit dem heutigen Gottesdienst wird nun auch öffentlich, was seit dem 1. September offiziell ist: die Zeit der Vakanz ist beendet, die neue Diakonin ist da und die Stelle ist wieder besetzt. Und das ist ein Grund zum Feiern! Wie schön, dass dieser Gottesdienst gleich alles spüren lässt, was es zum Feiern braucht: Schwungvolle Liturgie, fröhliche Menschen, super Musik, aufgeschlossene Ohren und Herzen, gute Worte und warmherzige Begegnungen. Und später noch was zu essen...

Einander begegnen – einander kennenlernen: Gelegenheit dazu werden sie haben: die Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Ebert-Gemeinschaftsschule, die Kinder im Kindergarten, die Gemeindemitglieder bei den Gottesdiensten, die Konfirmandinnen und Konfirmanden, die Eltern der Jugendlichen, die Menschen im Ort bei den Festen und Feiern – nur eine kleine Auswahl stellt meine Aufzählung dar. Frau Hassfeld freut sich auf das Kennenlernen und auf die Begegnungen, scheut auch keine Sprachbarrieren, kann sich auf deutsch, englisch, schwedisch – da sieht man wozu Praxissemester gut sind - und kurpfälzisch fließend unterhalten (!), wird gerade euch Jugendliche auch sportlich herausfordern können, weil sportbezogene soziale Arbeit ein Schwerpunkt ihres Studiums war. Daneben will sie viel Raum lassen, dass Kinder und Jugendliche sich selbst in den Blick nehmen können und dabei auch Gott und Welt entdecken. Sie will das Gespräch suchen mit den Fragenden, will Wege mitgehen mit den Unternehmungslustigen, will Hände reichen den Streitbaren, will davon erzählen, dass Gott in Jesus Christus in unser Leben strahlt, sein Geist unsere Herzen entzünden kann und seine Liebe uns Menschen gnädig und barmherzig anschaut.

Ich freue mich darauf und mit mir auch die Kolleginnen des Dekanatsteams, Frau Steinebrunner und Frau Klomp, die Sie, liebe Frau Hassfeld, auch herzlich grüßen lassen.

Gerne sind Sie auch mit anderen in Sachen Glauben und gemeinschaftlichem Leben unterwegs. Deshalb ist es auch schön, dass hier viele auf sie warten und Sie mit Frau Blazquez und Herrn Schilling nun das Hauptamtlichen-Team bilden und gemeinsam mit den Ältesten und ihren Talenten und Gaben die Gemeinden weiter entwickeln.

Über ihrem Tun und hoffentlich manchmal auch Lassen soll Gottes guter Segen liegen."
...

Psalm 791 – Du vet väl om att du är värdefull

(Johanna Hassfeld)

"Wie Sie eben gehört haben, habe ich einige Zeit in Schweden verbracht und dort vieles mitgenommen, gerade auch aus der Arbeit in den Gemeinden dort. Ein Lied, das in dieser Zeit immer wieder aufgetaucht ist, mich irgendwie begleitet hat und somit einfach wichtig für mich wurde, habe ich heute mitgebracht. Neben der schönen Melodie hat es vor allem einen wertvollen Text, der sogar zum Leitbild der Gemeinde hier passt.

Im Refrain heißt es, dass du wohl weißt, dass du wertvoll bist, dass du hier und jetzt wichtig bist, dass du um deiner selbst willen geliebt wirst, denn keiner ist wie du.Ich finde, es tut einfach gut zu hören, dass man selbst einzigartig und wertvoll ist. Vor allem jedoch auch der Zuspruch, dass Gott einen liebt, einfach, weil es einen gibt.

Die erste Strophe nimmt auf, dass es immer wieder Menschen in seinem Umfeld gibt, die einem etwas vorschreiben wollen, wie man sein soll und einen „zurechtbiegen“ wollen. Aber Gott einen trotzdem immer annimmt. Dieses Vertrauen darauf, dass Gott einen einfach annimmt, wie man eben ist, mit allen Ecken und Kanten, sollte man sich im Alltag vermutlich viel öfter bewusstmachen, auch wenn das nicht immer so einfach ist.

Zuletzt wird gesungen, dass jeder einzelne von uns einen Platz in der Schöpfung hat, Gott hat für jeden von uns eine Aufgabe, und doch ist es unsere Entscheidung ob wir sie annehmen. Dabei können wir uns trotzdem sicher sein, egal wie man sich entscheidet, dass Gott hinter jedem von uns steht.

Und oft sind Aufgabe oder Platz, denen Gott uns zugeteilt hat, für uns selbst gar nicht erkennbar. Aber unsere Mitmenschen sehen sehr wohl, wie wertvoll unser Tun ist. Und das ist letztendlich doch das entscheidende.

Dass jeder Einzelne von uns wertvoll ist, in seinem Handeln und Dasein. Und dass jeder Einzelne von uns von Gott geliebt und angenommen wird.
Dieses Lied möchte ich nun gerne mit Ihnen singen.

Und keine Angst, zum Großteil wird einfach alles so gesprochen, wie es geschrieben ist!"