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So feierte Eppelheim den Weltgebetstag 2018


Mit dem Thema „Gottes Schöpfung ist sehr gut!“ aus Surinam feierten rund 70 Gottesdienstbesucherinnen und –besucher am Freitag, den 2. März in guter Ökumene den diesjährigen Weltgebetstag in Eppelheim in der Josephskirche. Doris Borchardt und Elisabeth Klett hatten mit ihrem ökumen. Vorbereitungsteam den Gottesdienst gut vorbereitet und der Chor und die Begleitmusiker unter der Leitung von Margret Kratzke übten schon wochenlang vorher, damit die Lieder rhythmisch und schwungvoll gesungen werden konnten.


Die Christinnen aus Surinam haben in ihrer Weltgebetstagsordnung die Schöpfung, die den Menschen von Gott anvertraut ist, und ihre Bewahrung in den Mittelpunkt gestellt. Die Einsicht, dass der Mensch nur mit und von der Natur leben kann – aber nicht ohne ist den Menschen in Surinam wichtig – da sie aufgrund fortschreitenden Raubbaus an der Natur zunehmend mit Problemen wie vergifteten Flüssen, davon krankwerdenden Menschen und auch aufkommenden sozialen Unruhen leiden. Und die Surinamer weisen drängend und richtig darauf hin, dass Umweltzerstörung und die damit folgenden Probleme ja nicht regional auf ihr Land begrenzt sind. Weltweit sind die Christinnen und Christen aufgefordert die Schöpfung zu bewahren – damit der Mensch eine Zukunft hat.

In der diesjährigen Gottesdienstordnung hat die Schöpfungsgeschichte daher einen zentralen Platz gehabt. Anschaulich und bunt wurde die Entstehung der Erde mit allem was auf und über und um sie herum ist im Gottesdienst vorgetragen, mit Klang unterstützt und auf dem Altar aufgebaut.


In der Bildbetrachtung zum diesjährigen Motiv des Weltgebetstages (s.o.) hat Frau Pitronik auf die ethnische Vielfalt des Landes Surinam hingewiesen, schön zu entdecken anhand der dargestellten selbstbewussten Frauen unterschiedlicher Herkunft auf dem Titelbild. Auch die (bedrohte) Natur Surinams (90 % des Landes besteht noch aus fast unberührtem tropischen Regenwald – der „Lunge der Welt“) findet sich im Bild wieder.


Die Gottesdienstbesucher waren eingeladen alle Lieder, bekannte wie unbekannte, mitzusingen und durch den Chor kräftig unterstützt sang die Gemeinde schwungvolle, nachdenkliche und heitere Lieder zum Lob Gottes.


Mit den diesjährigen Kollekten und Spenden fördert das deutsche Weltgebetstagskomitee das Engagement seiner weltweiten Projektpartnerinnen. Darunter ist auch die Frauenarbeit der Herrnhuter Brüdergemeine in Surinam. Sie bietet qualifizierte Weiterbildungen für Jugendleiterinnen an, die jungen Frauen in Schwierigkeiten zur Seite stehen.


Im Anschluss an den gemeinsamen Gottesdienst gab es für alle Anwesenden ein gemütliches Beisammensein im Franziskushof (kath. Gemeindehaus), bei dem man landestypische Köstlichkeiten aus Surinam probieren konnte, die das Vorbereitungsteam in großer Vielfalt hergestellt hatte.


Elisabeth Klett

Fotos: Elisabeth Klett