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Ereignisse 2007




Dekanswahl

»Januar 2008. Ein Bericht zur Wahl der neuen Dekanin im Kirchenbezirk "Südliche Kurpfalz".«

Annemarie Steinebrunner als neue Dekanin gewählt

Ab dem 1. April 2008 wird sich unser Bezirk grundlegend verändern. Entstehen wird ein neuer, größerer Kirchenbezirk mit dem Namen: „Südliche Kurpfalz“. Er umfasst ca. 84000 Gläubige in 35 Gemeinden.

Nach einem Beschluss der Landessynode begann der Fusionsprozess der beiden Bezirke „Schwetzingen“ und „Wiesloch“ schon vor einiger Zeit.
Nun wurde am 16. November noch die letzte wichtige Entscheidung getroffen: Die Dekanswahl.
Sitz des Dekanats wird nicht mehr Schwetzingen sein, sondern Wiesloch. Drei Pfarrer/innen bewarben sich um die Stelle. Die beiden Stelleninhaber der alten Kirchenbezirke waren nicht zur Wahl angetreten.

Völlig unerwartet erhielt Pfarrerin Annemarie Steinebrunner aus Plankstadt bereits im ersten Wahlgang die erforderliche absolute Mehrheit: 58 von 95 abgegebenen Stimmen galten ihr. Dieses klare Votum der Wahl war überwältigend für alle Anwesenden und ein klares Signal.
Die 46-Jährige ist in Lörrach in einem evangelisch-lutherischen Pfarrhaus aufgewachsen, studierte in Kiel und war zunächst Pastorin der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche.

Im Zuge ihrer Heirat mit Dr. Klaus Steinebrunner kam sie wieder in den Südwesten zurück. Seit 1999 ist sie Pfarrerin in Plankstadt und seit 2001 auch Dekan-Stellvertreterin im Kirchenbezirk Schwetzingen.

Theologisch sieht sich die neue Dekanin von Dietrich Bonhoeffer geprägt und von der Einsicht, „dass Gott uns auf Gemeinschaft hin geschaffen hat und wir als einzelne ergänzungsbedürftig sind“, wie sie in ihrer Vorstellung unterstrich.

Einen Schwerpunkt ihrer künftigen Arbeit sieht Annemarie Steinebrunner in der „Kommunikation nach innen und außen“. Dabei gilt es besonders im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontext eine christliche Sicht der Dinge einbringen und als Gesprächspartner da zu sein.

Eine wichtige Herausforderung für den neuen Bezirk wird die diakonische Arbeit sein, insbesondere, sich für Menschen am Rande einzusetzen. Zugleich plädierte sie für eine Vernetzung und Aufgabenteilung unter den Gemeinden. Keine Gemeinde kann alles und so kommt es darauf an, eigene Schwerpunkte zu setzen und sich gegenseitig zu ergänzen und zu entlasten.

Anders als bisher wird die neue Dekanin keine Gemeindepfarrstelle mehr innehaben, sondern lediglich einen Predigtauftrag an der Wieslocher Stadtkirche der Johannesgemeinde erfüllen. Amtssitz ist das neu eingerichtete „Haus der Kirche“ in Wiesloch.

Mehr zum neuen Kirchenbezirk finden Sie unter:
www.ekisuedlichekurpfalz.de