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Ereignisse 2007




Ökumenischer Jugendkreuzweg

»6. April 2007. Jugendkreuzweg am Karfreitag«


Viele junge Christen trugen das Kreuz

Vom letzten Abendmahl bis zur Kreuzigung: Ökumenischer Jugendkreuzweg zeigte die letzten Stationen Christi

Jugendkreuzweg

Foto: Presseservice Geschwill
www.geschwill-presseservice.de


Eppelheim. (sg) Das traurigste Kapitel des Christentums konnten am Karfreitagabend viele Gläubige hautnah miterleben: rund 100 Jugendliche aus der gesamten Seelsorgeeinheit sowie die Pfadfinder Plankstadt und Konfirmanden aus Eppelheim, Plankstadt und Pfaffengrund hatten sich auf Initiative von Gemeindediakonin Margit Rothe und Jugendmitarbeiter Daniel Horsch die Bibel als Drehbuch vorgenommen und stellten in einem rund zweistündigen ökumenischen Jugendkreuzweg die letzten Stationen Jesu nach: vom letzten Abendmahl bis zur Kreuzigung reichten die biblischen Szenen, die an den Eppelheimer Kirchen und Plätzen aufgeführt wurden.

Die Rollen waren mit jungen Menschen besetzt: Jonas Layer (Jesus), Daniel Saam (Judas), Dennis Dietz (Petrus), Joschka Pfeifer (Pilatus), Alexander Kaltschmitt und Simon Layer (Soldaten). Als Erzählerin fungierte Maike Becker.

Die Texte, Lieder, Gebete und Statements der Agierenden, mit denen sie ihre Entscheidungen oder Standpunkte verdeutlichten, stammten sowohl aus der Bibel, als auch aus dem Hier und Heute. Dadurch verknüpften sie das Geschehene vor fast 2000 Jahren mit der Gegenwart.

Der Kreuzweg begann mit dem „Letzten Abendmahl“ Jesu und seiner Jünger an der Christkönigkirche. Der Verrat im Garten Gethsemane wurde am katholischen Gemeindezentrum St. Franziskus nachgestellt, ebenso die Gefangennahme und die Verleugnungsszene des Jüngers Petrus. Wenige Meter weiter, in der Josephskirche, fand der Prozess gegen Jesus durch Pontius Pilatus statt. Auf den verurteilten Sohn Gottes wartete ein schweres, schwarz eingehülltes Kreuz, das symbolisch Hinrichtung und Tod verdeutlichte.

Von der Josephskirche aus wurde das Kreuz mit Hilfe vieler Träger zum Brunnenplatz an den Eingang am Pfarramt gebracht und aufgestellt: Jeder hatte so „sein Kreuz“ zu tragen. Die Kreuzigung selbst wurde nicht als Spielszene, sondern in Form einer Erzählung dargeboten.

Dabei konnte jeder sein eigenes Papierkreuz, beschriftet mit der Last, die ihn drückt, anheften. Denn: „Jesus` Kreuz ist stark genug, auch unsere Last mitzutragen.“

Das mächtige Kreuz wird sich am Morgen des Ostersonntags beim Osterfrühstück in ein Symbol der Auferstehung verwandeln und den Christen neue Hoffnung schenken.

Sabine Geschwill


Jugendkreuzweg



Jugendkreuzweg

Fotos: Presseservice Geschwill
www.geschwill-presseservice.de



Siehe dazu:
Das Kreuz am Ostersonntag 2007

Jugendkreuzweg 2006