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Gemeindezentrum
Kindertagesstätten
Kiga Scheffelstraße
Kita Friedrich-Fröbel
Kita Sonnenblume
Diakonie




Religion von Anfang an

»Ein Beitrag von Pfarrer Detlev Schilling (Januar 2015)«

Unsere Evangelische Kirchengemeinde Eppelheim kann auf eine über 110jährige Tradition in der Kindergartenarbeit zurückblicken. Heute bieten wir in unseren Kindertagesstätten Scheffelstraße, Friedrich-Fröbel (in der Otto- Hahn-Straße) und Sonnenblume (in der Daimlerstraße) 225 Kindergartenkindern und 40 Krippenkindern Raum sich zu entfalten.

In der Bibel (z.B. im Lukasevangelium, Kapitel 18) können wir lesen, dass für Jesus Kinder von besonderer Bedeutung sind. Darin gründet sich unser Auftrag, Kindern Raum, Zeit und Aufmerksamkeit zu schenken. Wir verstehen unsere Kindergartenarbeit als Verkündigung und Diakonie an Kindern und nehmen unsere Verantwortung für die christliche Erziehung wahr. In unserer Kirchengemeinde stellen wir die Kinder in vielfältiger Weise in die Mitte. Was wir von Gott täglich empfangen, nämlich Liebe und Ermutigung zum Leben, das soll für sie in unserer Kirchengemeinde und in unseren Einrichtungen spürbar sein. Denn gerade die Liebe ist die sicherste Grundlage, Vertrauen zu sich und zum Leben zu fassen, mit Mut eigene Gaben zu entfalten und schließlich heranzuwachsen zu einem selbstbewussten Menschen.

Uns sind alle Kinder herzlich willkommen, unabhängig von ihrem religiösen Bekenntnis, von ihrer Nationalität, ihrer sozialen Herkunft, unabhängig davon, ob sie gesund sind oder mit Beeinträchtigungen leben müssen. Als evangelische Einrichtungen begegnen wir anderen Religionen oder Glaubenseinstellungen mit Toleranz. Dennoch versuchen wir, christliche Grundwerte weiterzugeben und die Gottesbeziehung jedes einzelnen Menschen zu stärken. Dies geschieht unter anderem durch die Vermittlung biblischer Geschichten und durch die Feier kirchlicher Feste. Christliche Rituale (Gebet, Singen von religiösen Liedern) spielen ebenfalls eine große Rolle in unseren Kindertagesstätten.

Außerdem feiern wir gemeinsam Gottesdienste. In der Regel begehen wir in jedem Jahr das Erntedankfest oder den ersten Adventsgottesdienst gemeinsam in der Pauluskirche. Außerdem feiert jede Kindertagesstätte noch einen besonderen Gottesdienst. Die Erzieherinnen und Kinder der „Scheffelstraße“ wünschen sich einen „Beginn-Gottesdienst“ am Anfang des Kindergartenjahres; in der „Sonnenblume“ wird ein besonderer Ostergottesdienst gefeiert und „Friedrich-Fröbel“ beginnt sein Sommerfest mit einem Gottesdienst
im Freien.

Daneben spielt das „Erzählprojekt“ eine besondere Rolle. Hier kommen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Evangelischen Kirchengemeinde
in die Kindertagesstätten und erzählen kindgerecht und anschaulich biblische Geschichten. Dabei ist auch der ritualisierte Rahmen mit den Liedern „Einfach spitze, dass du da bist“ und „Vom Anfang bis zum Ende“ und mit dem Beten des Vaterunsers von Bedeutung. In diesem Frühjahr werden wir wieder einige Jesusgeschichten erzählen. Den Kindern ist bekannt, dass Jesus als Kind in der Krippe geboren wird (Weihnachten) und dann später stirbt (Karfreitag) und aufersteht (Ostern), aber es gibt auch sehr vielespannende und bewegende Geschichten
aus dem Leben Jesu, die die Kinder mit der zentralen biblischen Person, Jesus von Nazareth, näher bekannt machen.

Detlev Schilling, Pfarrer