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Chöre
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Musik - Josephskirche
Höhepunkte 2018




Wie herrlich grünen Baum und Strauch

»Zauberhafte Sommerandacht mit dem „Vokalensemble Vierklang“«

Nicht nur der Sommer erhellt das Gemüt, fördert das Glücklichsein und bringt Sonnenschein in den Alltag, sondern auch die Musik. Dies bewies auf ganz zauberhafte Weise das „Vokalensemble Vierklang“. Sie hatten im Rahmen der Reihe „Musik in der Josephskirche“ zu einer musikalischen Sommerandacht eingeladen. „Sommer-Segen“ lautete die Überschrift auf dem Konzertblatt.

Während draußen vor der Kirchentüre die Sommerhitze lauerte, durften sich drinnen die Gäste auf ein luftig leichtes Konzerterlebnis freuen. Die vier Sängerinnen und Sänger sind eine Klasse für sich und wahrlich keine Unbekannten in Eppelheim. Zu „Vierklang“ gehören Christina Schnoklake (Sopran), Judith Schmitt-Helfferich (Alt), Thomas Steffen (Tenor) und Gunter Barwig (Bass). Sie fanden 2011 zusammen, um a capella Musik - vor allem für den liturgischen Rahmen - zu erarbeiten. Inzwischen hat das Quartett mehrere Gottesdienste und Hochfeste gestaltet, aber auch in Konzerten mitgewirkt. Alle Vier sind musikalisch in vielfältiger Weise in Eppelheim und der Umgebung tätig: als Solisten, Kantoren, Organisten oder Chorleiter. Darüber hinaus treten sie in kammermusikalischen Ensembles und im Chorverbund auf, unter anderem im Sing- und Spielkreis Heidelberg, im Motetten-Chor Mannheim, im Kammerchor der Ökumenischen Jungen Singwoche und im Jungen Kammerchor Baden-Württemberg.


Ihr Konzert in der Josephskirche war in vier Abschnitte unterteilt: Sommer, Bitte, Lobpreis und Segen. Zentrales Thema war Gottes Schöpfung als Segen für Mensch, Tier und Natur. Die Schönheit und Vielfalt der Natur, die Liebe als höchstes Glück des Lebens, oder Menschen, die einen auf dem Lebensweg begleiten, seien es wert, Gott zu danken und zu loben, hieß es. Dies tat das „Vokalensemble Vierklang“ dann auch. Mit dem Sommerpsalm des schwedischen Komponisten Waldemar Åhlén wurde der Sommer gewürdigt und die musikalische Sommerandacht eröffnet. In dem Stück wird die Schönheit der Natur gelobt: „Wie herrlich grünen Baum und Strauch“. Doch selbst wenn einmal dunkle Wolken aufziehen, schenke Gott den Menschen sein Ohr, sei er ihnen gnädig in ihrem Flehen. Dies wurde bei den Bitten in Felix Mendelssohns Motette „Herr, sei gnädig“ deutlich. In berührender Form wussten die Vier den Lobpreis zu verkünden. Dazu hatten sie das „Jubilate Deo“ des ungarischen Komponisten László Halmos und das des franko-flämischen Komponisten Orlando die Lasso ausgewählt. Für den letzten Konzertabschnitt, den Segen, hielt das Vokalensemble unter anderem das Stück „Befiehl du deine Wege“ von Michael Haydn und das bekannte Abendlied von Adolf Seifert „Der Mond ist aufgegangen“ zum Mitsingen für das Publikum bereit.

Zwischen den Liedern waren Lesungen eingestreut. „Vierklang“ griff dabei auf impulsgebende Texte von Antoine de Saint-Exupéry, Andreas Knapp, Gottfried Bachl und Jörg Zink zurück.

Sabine Geschwill

Foto: Geschwill Presseservice