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Chöre
Vorschau
Musik - Josephskirche
Höhepunkte 2018




Musik in der Josephskirche - Jahresprogramm



DONA NOBIS PACEM

A-cappella-Gesang aus fünf Jahrhunderten

Kammerchor der "Jungen Singwoche"

Leitung: Alexander Gütinger

Samstag, 7. April 2018 - 20 Uhr

Bereits zum 19. Mal treffen sich junge Sängerinnen und Sänger im Alter von 20 bis 41 Jahren in der Woche nach Ostern zum gemeinsamen Musizieren. Ziel ist die Erarbeitung anspruchsvoller, überwiegend geistlicher Programme, dieses Jahr unter dem Motto „Dona Nobis Pacem“.

100 Jahre nach Ende des Ersten Weltkrieges ist das Konzertprogramm in diesem Jahr geprägt von dem Wunsch nach göttlichem Beistand in Momenten größter Not. Die gesungenen Werke werden während der Probenarbeit im Laufe der Woche gemeinsam erarbeitet, dafür proben die Teilnehmer täglich sechs bis acht Stunden. Traditionell endet die Projektwoche mit dem Abschlusskonzert in der Eppelheimer Josephskirche.

Ein wichtiger Aspekt der Singwoche ist neben dem Proben auch das gemeinsame Leben im evangelischen Gemeindehaus Oftersheim.

Der Chor singt auch 2018 wieder unter der bewährten Leitung von Alexander Gütinger.

Alexander Gütinger, geboren 1976 in Oberfranken, erhielt bereits im Alter von 6 Jahren Klavierunterricht. Während seiner achtjährigen Zeit als Mitglied des Windsbacher Knabenchores erhielt er eine umfassende musikalische Ausbildung in Gesang, Klavier und Orgel.

Seit September 2005 unterrichtet Alexander Gütinger die Fächer Musik und Französisch am Lessing-Gymnasium Mannheim. Parallel zu seiner Ausbildung und beruflichen Tätigkeit ist er langjähriges Mitglied des Kammerchors Saarbrücken sowie Leiter des kath. Kirchenchores in Ilvesheim und des Kammerchors Quatro Forte Schwetzingen, außerdem Mitglied der Vokalensembles Monoton (Saarbrücken) und VoxPop (Nancy).



Hildegard von Bingen: ORDO VIRTUTUM

– ein geistliches Singspiel –

Frauenkantorei Eppelheim und Kantorei Fellbach
Kim Boyne (Mezzosopran)
Ursula Wilhelm (gotische Portativorgel)

Leitung:
Otmar Wiedenmann-Montgomery
Thilo Frank

Donnerstag, 10. Mai 2018 - 20 Uhr

Hildegard von Bingen (1098 - 1179) war Benediktinerin und eine bedeutende Universalgelehrte ihrer Zeit. Sie gilt als erste Vertreterin der deutschen Mystik des Mittelalters. Mit ihren visionären Werken und ihren Gesängen hat sie eine Art theologisches Gesamtkunstwerk geschrieben, das seinesgleichen sucht.

Mit dem ORDO VIRTUTUM (Spiel der Kräfte) schuf sie das erste schriftlich überlieferte Mysterienspiel Europas. Es ist die szenische Umsetzung einer von Hildegards Grundideen: die Himmelskräfte helfen der menschlichen Seele, umwerben sie und wollen sie zur Zusammenarbeit mit Gott gewinnen – eine Zusammenarbeit, die Luzifer verweigert. Doch die Seele lässt sich auf Luzifer, den Teufel (Diabolus) ein. Als sie erkennen muss, dass sie sich mit dieser Entscheidung nur selbst geschadet hat, bittet sie die Himmelskräfte um Hilfe.

Hildegards Musik nimmt eine Sonderstellung in der Gregorianik ein; sie zeichnet sich durch weiträumige Tonumfänge und große Intervalle wie Quart- und Quintsprünge aus.

2014 fand im Rahmen des 25-jährigen Jubiläums von "Musik in der Josephskirche" die Aufführung dieser Inszenierung mit der Frauenkantorei statt, nun wird das Werk in einer Kooperation mit der Kantorei Fellbach dargeboten.



"Sommer-Segen"

Musikalische Sommerandacht
mit dem Vokalensemble "Vierklang"

Sonntag, 8. Juli 2018 - 19 Uhr

„Wie herrlich grünen Baum und Strauch“ heißt es im Sommerpsalm von Waldemar Åhlén. Gottes Schöpfung ist schön, bunt, inspirierend – ein Segen für uns Menschen. Davon singt das Vokalensemble Vierklang. Ein Blick in die Natur, liebe Menschen, die uns auf unserem Lebensweg begleiten, all das ist Grund genug, Gott zu danken und zu loben. Doch auch, wenn mal dunkle Wolken aufziehen, schenkt er uns sein Ohr, „ist er uns gnädig in unserem Flehn“, wie es Felix Mendelssohn in seiner Motette vertont hat.

Das Vokalensemble Vierklang ist bereits mehrmals im Rahmen dieser Konzertreihe aufgetreten. 2011 fanden sich Christina Schnoklake (Sopran), Judith Schmitt-Helfferich (Alt), Thomas Steffen (Tenor), Gunter Barwig (Bass / Orgel) zusammen, um a capella Musik – vor allem für den liturgischen Rahmen – zu erarbeiten. Inzwischen hat das Ensemble mehrere Gottesdienste, Hochfeste und musikalische Andachten gestaltet, aber auch als Soloquartett in Konzerten mitgewirkt. Alle vier Sängerinnen und Sänger sind in vielfältiger Weise musikalisch tätig – als Solisten, Kantoren, Organisten oder Chorleiter.



„Ein Spätsommertraum“

Alexander Niehues
Orgel

Sonntag, 9. September 2018 um 17 Uhr

In diesem Konzert erklingen Werke vom 15. bis zum 19. Jahrhundert. Vor allem stehen Orgelkompositionen auf dem Programm, die die sommerliche Stimmung (Andante von Labor, Notturno von Mendelssohn, Cantilene von Rheinberger) und tänzerische Themen (Kochersperger Spanieler von Kotter, Allemande von Sweelink, Variazini Capriccione von Pasquini) zu Gehör bringen.

Alexander Niehues (*1983 in Mainz) studierte in Mainz, Wien und Freiburg Kirchenmusik (B-Examen und Master), Gesangspädagogik und Master Chor- und Orchesterdirigieren. Er wirkte bisher als stellvertretender Domorganist am Hohen Dom zu Mainz, Kirchenmusiker in Freiburg St. Georgen, Bezirkskantor zur Vertretung in Münstertal im Schwarzwald und Vertretungsorganist am Freiburger Münster. Seit September 2013 ist er Bezirkskantor der Erzdiözese Freiburg mit Dienstsitz an der Heilig-Geist-Kirche Mannheim. Er war Preisträger beim „Ersten Hochschulwettbewerb und Förderpreis der Musikhochschule des Landes Rheinland-Pfalz“ und durch den 2. Preis beim „Interdisziplinären Wettbewerb für Nachwuchsdirigenten“ der Frankfurter Singakademie errang er den „Mendelssohn-Preis der Stadt Frankfurt am Main“. 2009 war er Stipendiat der Villa Musica in Mainz und der Zukunftsinitiative des Landes Rheinland-Pfalz.