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72-Stunden-Aktion
»Gemeinsam nahmen die Eppelheimer Kirchengemeinden an der 72h-Aktion 2009 teil.«
Vom 7. bis 10. Mai 2009 fand Bundesweit die 72h-Aktion statt, an der sich zahlreichen Jugendliche beteiligten. Auch die Eppelheimer Jugend war dabei.
"Uns schickt der Himmel" - Das Motto der 72h-Aktion 2009
Die große, okumenische Gruppe Eppelheimer Jugendlicher erfuhr erst am Donnerstag, 7.Mai, welches genau nun ihr gemeinnütziges Projekt werden sollte: Eine ökölogische Aufwertung des Eppelheimer Waldes. Das hieß nicht nur konstruktive und schöpferische Arbeiten zu verrichten (wie beispielsweise die Errichtung einer Grill- und Sammelstelle, das Anlegen einer Trockenmauer für Eidechsen oder das Aufstellen von Sitzbänken) sondern auch müselige Aufgaben anzugehen, wie das "Entmüllen" des Waldes.
Den genauen Aktionsablauf, kann jede(r) Interessierte im Folgenden noch einmal nachvollziehen:
72h-Aktion 2009 in Eppelheim - "Uns schickt der Himmel!"
Donnerstag, 07. Mai
14:30Uhr: Massen von Jugendlichen und Fahrrädern sammeln sich vorm katholischem Gemeindezentrum
14:38Uhr: Die Karwane setzt sich in Bewegung
15:07Uhr: Ankunft in Heidelberg – Richard Hauser Platz
15:09Uhr: Lautstark meldet sich die Eppelheimer Gruppe zu Wort – den Tröten sei Dank.
17:07 Uhr: Die Spannung hat ihren Zenit erreicht. Doppel D bekommen vom Projektpaten Peter Schmitt von der Stadt Eppelheim den Umschlag mit unserem Projekt: für die nächsten 72 Stunden steht die ökologische Aufwertung des Eppelheimer Waldes im Vordergrund.
18.00Uhr: Rückkehr zum Basislager: Durststillung und Organisation der kommenden 3 Tage
18:30Uhr: Teilnehmer genießen ruhige Nacht, während das 14 köpfige Orgateam den Wald begeht.
19:51Uhr: Abendessen vom Orgateam
20:15Uhr: Blockbuster: Jetzt geht’s ans Eingemachte.
02:00Uhr: Die letzten Mohikaner durchforsten den Wald und bereiten das Außencamp vor. Über die Baumwipfel hinweg ist das Brummen der Stromgeneratoren zu hören; der Wald ist taghell beleuchtet. Aus allen Teilen Eppelheims wird Baustelleneinrichtung „organisiert“.
Freitag, 08. Mai
6:00 Uhr: Nach einer Stunde Schlaf, wenn überhaupt, setzt sich die Vorhut in Bewegung, die Werkzeugbestände werden gesichert
8:00 Uhr: Alle Teilnehmer versammeln sich zum Morgenimpuls
8:15 Uhr: Der Wald ruft … !
8:30 Uhr: Formation der Bautrupps: alte Zäune werden eingerissen, der Wald von Müll befreit, Stein- und Totholzhaufen werden errichtet und Eppelheim erfährt über Flyer und Lautsprecherwagen vom Bürgerfest und der 72 Stundenaktion im Wald; das unermüdliche Küchenteam wappnet sich für die noch folgenden 57 Stunden Verpflegung non-stop: Kuchen, Pizza, belegte Brote, Obst, Suppe und Spaghetti machten müde Arbeiter wieder munter.
15:00 Uhr: Das Pizzamobil des BDKJ überbringt Grüße vom Koordinierungskreis des Dekanats. Nach einer kurzen Pause geht die Arbeit frisch gestärkt weiter.
20:00 Uhr: Lagebesprechung im Basiszentrum; anschließend rückt die Nachtschicht aus, der Rastplatz im Nordosten des Waldes nimmt Gestalt an.
Samstag, 09. Mai:
9:00 Uhr: Nach einem kurzen Impuls ruft erneut der Wald. Heute müssen diese Tagesziele von der Gruppe gemeistert werden: ca. 90 Tonnen Sandstein müssen zu Trockenmauern für Eidechsen und andere Tiere aufgetürmt werden. Der Teich muss von Unmengen Schilf und anderem Unrat befreit werden und ein neuer Steg soll entstehen. Die Hütte wird instand gesetzt.
Die Pflasterarbeiter am Rastplatz nehmen unter der Eigenregie der Teilnehmer Gestalt an. „72 h“ im Pflastermuster erinnern an unsere Aufgabe.
Für hungrige Waldarbeiter wurde das Außencamp zur wichtigen Anlaufstelle: Das Buffet wurde niemals leer.
14:30Uhr: Die Vorbereitung für unsere letzte Aufgabe, das Bürgerfest laufen auf Hochtouren.
17.00Uhr: Lagebesprechung. Der Endspurt beginnt: nur noch 24 Stunden… Alle Aufgaben sind angefangen, nichts ist komplett fertig. Erste Ermüdungserscheinungen machen sich bemerkbar.
Bis in den frühen Morgen hört man das 72 Stunden Aktionsradio SWR 3 durch den Wald schallen, zeitweise von Bohrmaschinen, Kettensägen und Stromaggregaten übertönt.
Sonntag, 10 Mai.
9.00Uhr: Letzte Kraftreserven werden mobilisiert. Auch wenn es schwer fällt, werden Nistkästen angebracht, Biertische und Bänke aufgestellt, Spielparcour für die Kinder vorbereitet und jede Baustelle fertiggestellt und aufgeräumt. Der Wald erstrahlt im neuen Glanz!
13:20 Uhr: Die ganze Baustelle ruht, jeder hört gespannt SWR 3. Unser Projekt wird im Radio vorgestellt.
17:07 Geschafft!!! Wir haben es wirklich geschafft! Das Bürgerfest mit Livemusik der Realschulschülerband und frisch Gegrilltem bildet den krönenden Abschluss aufregender und anstrengender 72 Stunden.
Wir bedanken uns für die Geld- und Sachleistungen bei unseren Sponsoren:
- AC Eventtechnik
- Aral Tankstelle Sammet
- Armin Schmitt Haustechnik
- Bäckerei Goldkorn
- Bäckerei Siegel
- Bäckerei Stern
- Bestattungsinstitut Alexander Klein
- Brambach Elektrotechnik
- Christa Unglaube
- Elektro Krenz
- Elektroinstallation Sauer
- Engelhorn Kies und Sand
- Eppelheimer Buchladen
- Farben Gabler
- Freiwillige Feuerwehr Eppelheim
- Gärtnerei Pfisterer
- Getränke Kasseckert
- Getränkeland Eppelheim
- Glockenbäckerei
- Häfner Heizsysteme
- Holz und Stein
- Jantz Fensterbau
- Kindergarten Friedrich Fröbel
- Kindertagesstätte Sonnenblume
- LW Bau
- Landmaschinen Dienst Stephan
- Media Supervision
- Metzgerei Mayer
- Neuform Reformhaus Budjan
- Orth Recycling
- Obsthof Giesser
- Partyservice Neuner
- Pension Birkighof
- Praxis für physikalische Therapie
- Schlosserei Fath
- Steuerberater Peter Bopp
- TBG Kurpfalz
- Wäscherei Rahm
- Wild Werke
- Winkler Fernsehservice und Steuerberatung
- Zentsch Catering
Außerdem danken wir:
Der Stadt Eppelheim, vertreten durch Herrn Bürgermeister Dieter Mörlein und dem Umweltbeauftragten und Projektpaten Peter Schmitt für die Organisation und Auswahl des Projekts.
Dem Bauhof unter Leitung von Herrn Hoffmann für die spontane Hilfeleistung in allen Bereichen. Besonders unserm Baggerfahrer des Vertrauens, Pierre.
Mit hungrigem Magen ist alles doppelt so schwer, aber nicht bei uns! Für das leibliche und seelische Wohl danken wir dem Küchenteam. Ohne euch hätten wir nach 36 Stunden den „Bagger im Teich versenkt“.
Ebenso danken wir allen Eltern, Gönnern und Kuchenspendern.
Für das Orgateam, für das es eigentlich eine „720 Stunden Aktion“ war, da die Planungen seit Weihnachten laufen, war dieses ökumenische Projekt ein voller Erfolg.
Alle Planungen wären aber umsonst, hätte es euch nicht gegeben:
Der allergrößte Dank gehört euch, den Jugendlichen, die ihre Muskelkraft und Freizeit dieser Aktion und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt haben.
Euch schickt der Himmel.
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Weitere Infos zur 72h-Aktion finden Sie auch unter:
- www.72stunden.de
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