Herzlich willkommen!
  sitemap  |  impressum  |  login  
Freizeiten
Kinder-/Jugendangebote
Förderprojekte
Gemeinde-Kreise




Aus dem Leben der Gemeinde

»Gruppen - Kreise - Aktivitäten - Fragen - Antworten«

Gemeinde-Leben

Fragen und Antworten
aus dem kirchlichen Alltag.


In diesen Tagen widmen wir uns den Fragen zum Thema:

Ökumenische Trauung

Wir wollen ökumenisch heiraten. Was heißt das genau?
Ökumenisch können Brautpaare heiraten, die unterschiedlichen Konfessionen angehören. Weder die evangelische noch die katholische Kirche verlangen heute noch den Konfessionswechsel eines der Ehepartner. Eine ökumenische Trauung ist formal entweder eine evangelische Trauung mit katholischem Beistand, oder eine katholische Trauung mit evangelischem Beistand. Die Trauung muß also kirchenrechtlich bei einer der Konfessionen geschlossen werden. In der Regel ist das dann die Konfession, in deren Kirche die Trauung stattfindet.

Die Trauung folgt in der Regel dem Gottesdienstablauf der Konfession, in deren Kirche die Trauung stattfindet. Die Trauung kann von einem oder von beiden Pfarrern der Ehepartner geleitet werden. In den Vorbereitungen zur Trauung muß das Brautpaar mit beiden Pfarrern sprechen, und die Pfarrer sollten der ökumenischen Trauung zustimmen. Sollte die Trauung in einer evangelischen Kirche unter der Hauptverantwortung des evangelischen Geistlichen stattfinden, braucht der katholische Partner eine schriftliche Erlaubnis seines Pfarramtes (den Dispens). Sonst darf nur der katholische Geistliche die Trauung vollziehen.

In der badischen Landeskirche habe ich von einer weiteren Form der ökumenischen Trauung gehört, wie sieht das aus?
Im Jahr 1974 wurde die Ordnung der gemeinsamen kirchlichen Trauung von der Erzdiözese Freiburg und der badischen Landeskirche sowie der Brüderunität, der Evangelisch-methodistischen Kirche und der Altkatholischen Kirche erarbeitet und verabschiedet. Evangelische und katholische Geistliche gestalten gemeinsam den Traugottesdienst (nach dem so genannten Formular C), die Trauung gilt für beide Konfessionen und wird sowohl im evangelischen als auch im katholischen Kirchenbuch eingetragen. Sie unterscheidet sich also von den evangelischen oder katholischen Trauordnungen, in denen die andere Konfession jeweils nur beteiligt ist.

Kann ich z. B. auch einen muslimischen Partner ökumenisch heiraten?
Nein. Die evangelische Kirche sieht für Paare mit einem christlichen und einem nichtchristlichen Partner den sogenannten "Gottesdienst anlässlich einer Eheschließung" vor. Der größte Unterschied zur kirchlichen Trauung ist das Fehlen der Traufragen. Gebete und Segnung können nach Absprache mit Ihrem Pfarrer Ihrer Situation entsprechend angepasst werden.
Die katholische Kirche erlaubt unter Bedingungen eine kirchliche Trauung mit einem nichtchristlichen Partner.

In welcher Konfession sollen wir später unsere Kinder erziehen?
Die katholische Kirche schreibt in der Regel den Ehepaaren eine katholische Erziehung vor. Trotzdem sollten Sie zum Wohle Ihres Kindes die Konfession wählen, an der Ihre Familie eher teilnimmt.

Zu welcher Gemeinde gehören wir als ökumenisch getrautes Ehepaar?
Jeder Ehepartner gehört weiterhin zu seiner Konfession und Gemeinde. Das schließt nicht aus, daß ein Ehepartner an der anderen Konfession teilnehmen kann.

Wahl des Pfarrers
Können wir bei einem Pfarrer unserer Wahl heiraten oder sind wir an unseren Gemeindeseelsorger gebunden?
In der Regel heiraten Sie bei Ihrem örtlichen Pfarrer. Sollten Sie einen anderen Pfarrer wünschen, so muß Ihr örtlicher Pfarrer gefragt werden und schriftlich zustimmen (nennt sich Dimissoriale).

Können wir einen freien Prediger für unsere Trauung wählen?
Das können Sie. Es ist dann aber keine katholische oder evangelische Hochzeit, und wird von Ihrem örtlichen Pfarrer nicht als kirchliche Trauung anerkannt.

Ringwechsel
Wir wollen einen Ringwechsel in der Kirche. Geht das?
Sie sollten das Thema "Ringwechsel" im Traugespräch ansprechen. Auf dem Altar in der Kirche wird dann meistens ein Behältnis für die Ringe bereitliegen.
In den evangelischen Kirchen ist der Ringwechsel nicht üblich. Sie sollten in evangelischen Kirchen um diese Möglichkeit bitten. In der Regel kommen die Ehepaare dort schon mit aufgesteckten Ringen zum Traugottesdienst. Für die evangelische Kirche ist die standesamtliche Trauung gleichzeitig auch der "Ehebeginn vor Gott und der Kirche".
Die katholische Kirche ihrerseits sieht den Ehebeginn "vor Gott und den Menschen" erst im kirchlichen Eheschluß. Darum sieht die katholische Kirche den Ringwechsel erst im Gottesdienst vor. Der Pfarrer wird Sie in der Regel selbst darauf ansprechen.

Mehr zum Thema Trauung >>>


Die Bezeichnung Pfarrer steht im Text stellvertretend auch für die Bezeichnung von Pfarrerin, Pastor, Pastorin oder Priester. Die "Fragen und Antworten" werden mit freundlicher Unterstützung von Christian Tsalos (Copyright), Pfarrer in Albstadt, geliefert.



Senden Sie bitte eine Mail an das Sekretariat des Gemeindebüros, wenn ein Beitrag von Ihnen veröffentlicht werden sollte.

Weitere Inhalte:

Freizeiten Kinder- und Jugendangebote
  • Kindergruppen und Kreise
    Überblick über unser Angebot für Kinder
    Kontakt für alle Gruppen über das Pfarramt, Tel: 06221-76 00 27
  • PICCO-PAULI
    Die "PICCO-PAULI" in der Ev. Kirchengemeinde Eppelheim
Förderprojekte
  • Eine-Welt-Kreis
    Kaffee in der Kirche – oder: Was steckt eigentlich hinter "EINE -WELT-Waren, Fairer Handel & Co"
Gemeinde-Kreise
  • Seniorenclub
    Seniorentreff mit Kaffee, Kuchen und Gymnastik; Ansprechpartner

 


Fragen<br>zur Taufe
Fragen
zur Taufe
[Mehr]