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Drei Detektive ermittelten an Heiligabend

»In der Pauluskirche wurde an Heiligabend im Rahmen des Familiengottesdienstes das Krippenspiel „Drei Detektive auf weihnachtlicher Spur“ aufgeführt / 45 Kinder aus der Gemeinde machten mit«

Vor etwas mehr als 2000 Jahren hielten die Menschen auf der Welt inne. Alle schauten nach Bethlehem. Denn dort wurde in einem ärmlichen Stall ein Kind geboren, das mächtiger sein sollte, als jeder irdische Herrscher. Was es mit diesem Kind auf sich hatte, erlebten die Besucher des Krippenspiels an Heiligabend in der evangelischen Pauluskirche.



Die Geschichte „Drei Detektive auf weihnachtlicher Spur“ war eine spannende Krippenspielaufführung für die ganze Familie. Drei gewitzte Geheimagenten der „Detektivabteilung Nazareth“ nahmen die Spur auf und sollten dieses Kind finden. In Trenchcoat und mit Notizblock machten sie sich in der vollbesetzten Kirche an die Arbeit. Regie führten bei dieser modernen Krippenspielaufführung Julia Robl und Sophie Hübner. Beide sind 21 Jahre alt und schon seit 2009 beim Krippenspielteam als Gruppenleiterinnen dabei. Julia Robl ist Erlebnispädagogin und studiert im fünften Semester Soziale Arbeit. Sophie Hübner ist angehende Grundschullehrerin. Im dritten Jahr in Folge trugen sie jetzt schon die Verantwortung für die Krippenspielorganisation und den gesamten Ablauf. Dazu brauchte es in den Wochen zuvor bei den Proben ziemlich gute Nerven. Aber die haben die beiden jungen Damen auch. Denn 45 Kinder wirkten in verschiedenen Rollen bei der Detektiv-Weihnachtsgeschichte mit. Seit Anfang November wurde für das Stück intensiv an den Wochenenden geprobt.

Im Mittelpunkt standen die drei Detektive Oculus, Auditus und Nasus. Sie wurden von Eva Gergian, Karla Frank und Pia Hübner gespielt. Sie erhielten in Rom von Geheimgeneral Mysterius, dem obersten Agenten des römischen Geheimdienstes, einen Brief mit meinem Spezialauftrag. Wie dem römischen Geheimdienst aus zuverlässigen Geheimquellen zugetragen wurde, sollte sich etwas ereignen, das die ganze Welt verändern sollte. Den Gerüchten nach sollte ein Kind geboren werden, das mehr Macht besitzen sollte als jeder bisherige Herrscher. Die drei Agenten sollten nun alle wichtigen Informationen sammeln und an das Sicherheitsministerium in Rom weiterleiten. Daran, dass sie dafür genau die Richtigen sind, ließen die drei Agentenkollegen keinen Zweifel: „Yes, we can!“ riefen sie sich zu und machten sich gleich an die Arbeit.



Die Rollen von Maria und Josef hatten Hannah Karl und Solvej Biederstädt übernommen. Die heiligen drei Könige wurden von Johanna Schüssler, Alissa Fleischmann und Sönke Brauch dargestellt. Viele weitere Kinder hatten noch Rollen übernommen und waren unter anderem als Engel oder Hirten zu sehen. Etliche Helfer waren in den letzten Wochen „hinter den Kulissen“ notwendig, um für Musik, Licht und Ton, Bühnenbild, Requisiten und Kostüme zu sorgen. Armin Bernt und Max Kirschenlohr vom Jugendteam der Kirche hatten als Techniker das Krippenspiel mit einem besonderen Farbenspiel ins rechte Licht gesetzt. Katja Frank leitete die Orffgruppe, die musikalisch die verschiedenen Spielszenen mit Liedern bereicherte.

Die drei Geheimagenten, die sich in der Kirche durch die Weihnachtsgeschichte „schnüffelten“, stellten an der Krippe im Stall erleichtert fest: „Auf jeden Fall ist jetzt unser Auftrag erfüllt - erfolgreich!“ Sie hatten das Kind gefunden. Doch Detektiv Oculus hegte daran Zweifel: „Ich habe das Gefühl, dass das, was wir gesehen und erlebt haben, erst der Anfang ist für einen ganz neuen Auftrag.“ Die Drei hatten es erkannt: „Die Geburt dieses Kindes wird die ganze Welt verändern!“

Sabine Geschwill

Fotos: Geschwill Presseservice