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Köstliches und Weihnachtliches für den guten Zweck

»Adventsbazar der evangelischen Kirchengemeinde / Minusgrade boten beste Bedingungen für Glühwein und Erbsensuppe«

Beim Adventsbazar der evangelischen Kirchengemeinde herrschten draußen Minusgrade. Das Jugendteam und die Konfirmanden störte das nicht. Sie hatten traditionell vor der Kirche ihren Verkaufsstand aufgebaut und verkauften pfiffigen selbstgebastelten Weihnachtsschmuck wie Kork- und Perlen- und Faltengel, schicke Adventskränze, kleine Tischgestecke und hübsche Holzarbeiten. Mit Kinderpunsch und heißen Waffeln wärmten sie sich von innen.



Die winterlichen Temperaturen waren geradezu ideal für den Verkauf von Glühwein und Erbsensuppe. Im Innenhof der Kirche gab es die entsprechenden Stände. Man konnte dort an den Stehtischen auch eine heiße Wurst essen oder sich Kaffee und Kuchen schmecken lassen.







„Den Advent riechen, schmecken und spüren“, lautete das Motto des diesjährigen Adventsbazars. „Und natürlich sollen sich die Besucher auch bei uns wohlfühlen“, fügte Organisatorin Corinna Brambach hinzu. Daher gab es alle kulinarischen Angebote und weitere Verkaufsstände auch in der Cafeteria im Gemeindesaal. Hier konnte man bei deutlich angenehmeren Temperaturen speisen, miteinander plaudern, verweilen und einkaufen.



An den Verkaufsständen herrschte richtig Trubel. Und auch Bürgermeisterin Patricia Rebmann schaute vorbei und genoss die gemütliche Atmosphäre. Darüber freuten sich die beiden Pfarrer Cristina Blázquez und Detlev Schilling und Bazar-Organisatorin Corinna Brambach. Kinder, Jugendliche und Erwachsene jeder Generation waren zum Gelingen des Adventsbazars auf den Beinen und halfen mit - passend zum Leitbild der evangelischen Kirchengemeinde „Wir sind alle Glieder eines Leibes.“ „Bei uns helfen viele Hände mit. Der tolle Zusammenhalt ist sehr schön“, freute sich die Bazar-Organisatorin.


Am Eine-Welt-Stand gab es fair gehandelten Kaffee, Tee, Schokolade und vieles mehr. Der Werkkreis hatte eine Menge schöner und nützlicher Dinge übers Jahr hergestellt. Das Angebot reichte von Babysöckchen über Schals, Strickmützen und Schmuck bis hin zu schicken Kulturbeuteln und Taschen aus Stoff.



Am nächsten Stand gab es weihnachtliche Genüsse in Hülle und Fülle. Mit Weihnachtsgebäck, Quarkstollen, Schokokugeln, Likören und Marmeladen wurde viel Leckeres und Hausgemachtes zum kleinen Preis geboten.

Ganz süß waren die selbstgebastelten Dekorationen, mit denen die Picco Pauli-Kinder der evangelischen Kirchengemeinde ihren Beitrag für den Adventsbazar leisteten. Die Kinder im Grundschulalter treffen sich jeden Freitagnachmittag zum Spielen, Basteln und Erzählen im Gemeindehaus.

Olivenholzfiguren aus Bethlehem hatten aus Plankstadt Silke und Leonie Kester mitgebracht. Der Verkauf der kleinen Kunstwerke dient dem Verein „Bildung und Begegnung Palästina e.V.“.

Martin Gramm, Rainer Kaufmann (von links)

Mit dem diesjährigen Bazar-Erlös möchte man diakonische Aufgaben in Tiflis unterstützen. Das Geld soll für die Armenspeisung und zur Unterstützung einer Pflegeeinrichtung genutzt werden. Mit der Deutschen Evangelisch-Lutherischen Gemeinde in Georgien hat die evangelische Kirchengemeinde Eppelheim seit Ende 2016 eine Partnerschaft. Angeregt wurde sie von Kirchengemeinderat Martin Gramm. Er war vor rund vier Jahren in Georgien und Tiflis zu Besuch. Dabei lernte er bei der Kaukasischen Post den Journalisten und Kaukasus-Experten Rainer Kaufmann kennen. Dieser lebt sowohl in Bruchsal als auch in Tiflis und kennt die Gegebenheiten vor Ort. Kaufmann war mit einem Informationsstand und georgischen Weinen und Spezialitäten auch beim Adventsbazar vertreten.



Sabine Geschwill

Fotos: Geschwill Presseservice