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Zielvereinbarungen der Visitation in der Kirchengemeinde Eppelheim im März 2017

»Vom 6. bis 12. März 2017 wurde die evangelische Kirchengemeinde Eppelheim von der Leitung des Kirchenbezirks visitiert.«

Es sind verschiedene Glieder, aber es ist ein Leib,
es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist. (nach 1. Korinther 12)

Die Kirchengemeinde freut sich über viele engagierte Mitarbeitende, die ihre Fähigkeiten in das Gemeindeleben einbringen und damit das Leitbild vom Leib und den vielen Gliedern lebendig werden lassen. Alle Glieder tragen ihren Teil dazu bei, dass Gottes Geist der Liebe sich ausbreitet.

In der Kirchengemeinderatssitzung am 9.3.2017 hat der Kirchengemeinderat gemeinsam mit der Visitationskommission folgende Ziele vereinbart:


1. Einander wertschätzen

Der Kirchengemeinderat setzt sich weiter dafür ein, dass sich die Mitarbeitenden im Sinne des Leitbildes angenommen wissen, sich gegenseitig wahrnehmen, respektvoll miteinander umgehen und regelmäßig die Möglichkeit haben, sich zu treffen und auszutauschen.
Die Überlegungen des Kirchengemeinderats zum Ehrungskonzept werden in der nächsten Sitzung des Gemeindebreirats diskutiert und Anregungen aus dem Gremium aufgenommen.


2. Gemeinsam leiten

a) Gemeindebeirat

Im Gemeindebeirat treffen sich die Verantwortlichen für die verschiedenen Arbeitsbereiche der Kirchengemeinde, um Informationen und Erfahrungen auszutauschen und über wichtige Themen des Gemeindelebens zu beraten. Bis 2019 klärt der Kirchengemeinderat gemeinsam mit dem Gemeindebeirat, mit welchen besonderen Themen sich der Beirat befassen möchte (evtl. mit Außenmoderation).

b) Kirchengemeinderat

Der Kirchengemeinderat erweitert seine Leitungskompetenz und bildet sich gemeinsam im Bereich „Umgang mit Konflikten“ fort (ohne aktuellem Konflikt-Anlass).


3. Füreinander da sein

Die Kirchengemeinde begegnet aktiv diakonischen Herausforderungen.
Dazu initiiert der Kirchengemeinderat bis Ende 2017 einen Diakonieausschuss, der sich mit Themen und Aktionen zur „diakonischen Gemeinde“ befasst, wie Informationsveranstaltungen für Senioren, Obdachlosenfrühstück, Beratungen im Sozialbereich. Dabei werden auch diakonische Fragestellungen bedacht, die sich konkret aus der Kindergartenarbeit ergeben.
Der Ausschuss wird sich darüber hinaus für die Vernetzung mit Institutionen einsetzen, die sich mit sozialen und diakonischen Themen befassen.


4. Miteinander feiern

a) Gottesdienst und geistliches Leben

Die Kirchengemeinde feiert viele verschiedene Gottesdienste, in denen Menschen in ihren unterschiedlichen Lebenssituationen innehalten und Kraft tanken und Gott und anderen Menschen begegnen können.
Besondere Gottesdienstangebote für Kinder und Familien sind dem Kirchengemeinderat weiter ein wichtiges Anliegen. Dabei wird auch die Verbindung von der Arbeit in den Kindergärten und der Gemeindearbeit in den Blick genommen unter dem Aspekt „Einladung zur Taufe“.

Menschen reden über ihren Glauben und ihre Fragen und lernen miteinander.
Die bisher guten Erfahrungen mit Kursen zum Glauben (zuletzt ökumenisch) finden eine Fortsetzung in weiteren derartigen Angeboten.

b) Feste und Feiern

Das Miteinander bei Festen und Feiern wird in der Kirchengemeinde geschätzt.
Der Kirchengemeinderat sieht den Wert des gemeinsamen Feierns und sich Begegnens und bedenkt gleichzeitig, dass die sehr großen Feste viel Organisation und Arbeitsaufwand bedeuten.
Im September 2017 werden Erfahrungen mit einen neu konzipierten „Fest um die Kirche“ gemacht und ausgewertet. In diesem Zusammenhang wird ein Gesamtkonzept der verschiedenen Feste erarbeitet.


5. Miteinander verbunden über die Gemeindegrenze hinaus

a) Ökumene

Die lebendige und gedeihliche ökumenische Zusammenarbeit wird sehr geschätzt und weiter gepflegt und wo möglich ausgebaut.

b) Region

Die Zusammenarbeit mit den evangelischen Kirchengemeinden in der Region Plankstadt, Oftersheim, Schwetzingen, Brühl, und Ketsch wird weiter entwickelt.




Der Zwischenbesuch findet im Frühjahr 2019 statt.



Einstimmig angenommen:

Der Kirchengemeinderat

Die Visitationskommission
(Annemarie Steinebrunner, Wibke Klomp,
Christine Wolf, Walter Funk, Dr. Horst Martin, Helmut Kühnle)


Eppelheim, 9.3.2017