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Christi Geburt mitten im Kuhstall

»Kinder feierten Stallweihnacht; Lieder und Szenen zwischen Heu und Stroh«



Dieser Gottesdienst am 23. Dezember 2016 war ein ganz besonderer. Denn kurz vor Heiligabend laden die evangelischen Kirchengemeinden Eppelheim und Plankstadt alle Kinder zu einer Stallweihnacht ein. Im Kuhstall auf dem Milchbauernhof von Familie Treiber im Brunnenweg traf man sich zu dieser schönen Aufführung.



Dicht an dicht und neugierig beäugt von den Milchkühen und ihren Kälbern saßen Kinder - egal, welcher Konfession - mit ihren Eltern, Großeltern und auch mit ihren Erzieherinnen zwischen Heu und Stroh. Sie erlebten mit Liedern und Szenen die Geburt des Jesuskindes. Die Weihnachtsgeschichte wurde als Krippenspiel aufgeführt. "Ganz echt wie damals, nämlich im Stall", wie Pfarrer Detlev Schilling betonte.



Die Stallweihnacht wurde von ihm zusammen mit Eva Fries und Doris Bähr-Klebert vom Krabbelgottesdienstteam sowie Konfirmandinnen und Konfirmanden der beiden Kirchengemeinden vorbereitet. Die Kinder erlebten hautnah mit, welche Strapazen Josef (gespielt von Tim Eipl) und seine schwangere Frau Maria (dargestellt von Emma Kolb) auf sich nehmen mussten, um zur Volkszählung nach Bethlehem zu gelangen und dort eine Unterkunft zu finden. Schließlich mussten sie mit einem Stall Vorlieb nehmen. In dieser schlichten Unterkunft erblickte das Christkind das Licht der Welt. Es sollte Jesus heißen. Denn der Name bedeutet „Gott rettet“. Der Verkündigungsengel (Franziska Aust) und seine Engelassistenten, sowie die Hirten und die Wirte der Herbergen machten sich auf zu dem Stall und betrachteten den Friedensbringer. „Durch dieses Kind kommt Frieden auf die Erde“, wussten alle in diesem besonderen Moment.



Im Stall wurde von allen das bekannte Weihnachtslied "O, du Fröhliche angestimmt." Nach den Fürbittgebeten und dem Segen gab es für die Besucher Tee, Kaffee und Weihnachtsgebäck.

Sabine Geschwill

Fotos: Geschwill Presseservice