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Advent mit allen Sinnen erleben

»Erlös des Adventsbazars der evangelischen Kirche kommt neuem Projekt in Georgien zugute«

Den Advent mit allen Sinnen erleben - das konnte man beim traditionellen Adventsbazar der evangelischen Kirchengemeinde. Vor der Kirche und im Gemeindehaus wurde eine Menge geboten. Es gab an den verschiedenen Ständen weihnachtliche Genüsse in Hülle und Fülle zu kaufen und dazu eine große Auswahl an Geschenkideen und Nützliches für den täglichen Gebrauch. Der Ansturm war groß - sehr zur Freude der beiden Pfarrer Cristina Blázquez und Detlev Schilling und ganz besonders für Bazarorganisatorin Corinna Brambach. Denn mit dem Bazarerlös möchte man in diesem Jahr erstmals die Deutsche Evangelisch-Lutherische Kirche in Tiflis unterstützen.



Über viele Jahre hinweg hat die evangelische Kirchengemeinde mit ihrem Bazarerlös ein Internat für Waisenkinder und Sozialwaisen auf der Krim unterstützt und mit Tausenden von Euro das Internat und die dazugehörige Krankenstation modernisieren können. Doch seit sich nach der Annexion der Krim durch Russland die politische Lage geändert hat, gestalteten sich Besuche und Spenden immer schwieriger. Daher hatte sich der Kirchengemeinderat zur Unterstützung eines neuen Projektes entschieden und war dem Vorschlag von Ratsmitglied Martin Gramm gefolgt, der vor drei Jahren Georgien besuchte und erste Kontakte zu der dort angesiedelten Deutschen Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tiflis knüpfte. Bei seinem Besuch lernte er bei der Kaukasischen Post den Journalisten und Kaukasus-Experten Rainer Kaufmann kennen. Dieser lebt sowohl in Bruchsal als auch in Tiflis und kennt die Gegebenheiten vor Ort. Er war mit einem Informationsstand beim Adventsbazar vertreten. Georgische Spezialitäten und Weine hatte er dabei. Mit dem Erlös aus Eppelheim möchte man die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde in Tiflis bei ihren diakonischen Aufgaben unterstützen. Das Geld soll für die Armenspeisung und zur Unterstützung einer Pflegeeinrichtung genutzt werden.







Corinna Brambach war am Bazartag begeistert vom tollen Zuspruch und dem Miteinander der Generationen. Alle Gruppen und Kreise waren eingespannt. "Hier helfen Jung und Alt zusammen. Unsere Konfirmanden sind vorbildlich engagiert und sehr motiviert", freute sie sich. Die junge Generation war an verschiedenen Stellen vertreten und hatte auch einen Tisch zum "Live Basteln" vorbereitet, wo Kinder weihnachtliche Dekorationen anfertigen konnten. Zum Verkauf hatten sie Kaminholzengel, Papierengel und Holzlichter vorbereitet. Adventskränze und Weihnachtsgestecke konnte man ebenfalls erwerben. Passend zu dem gewählten Motto "Den Advent riechen, schmecken, spüren und sich wohlfühlen…" durfte man sich leckere, hausgemachte Erbsensuppe an den Stehtischen vor der Kirche oder in der Cafeteria im Gemeindehaus schmecken lassen. Im Angebot waren auch Glühwein, Kinderpunsch, Waffeln sowie Kaffee, Kuchen und feiner Christstollen.







Der Werkkreis hatte eine Menge handgefertigter Artikel an seinem Stand. Gefragt waren die gespendeten, hausgemachten Leckereien der Kirchenmitglieder zu denen Plätzchen, Marmeladen und Christstollen gehörten. Fair gehandelte Produkte gab es am Eine-Welt-Stand. Olivenholzfiguren aus Bethlehem hatten Leonie und Silke Kester mitgebracht. Der Verkauf der kleinen Kunstwerke dient dem Verein "Bildung und Begegnung Palästina e.V.". Mit den Einnahmen möchte der Verein die Not der palästinensischen Bevölkerung in Palästina lindern, bedürftige Familien unterstützen und Schüleraustausch ermöglichen.

Sabine Geschwill

Fotos: Geschwill Presseservice