Herzlich willkommen!
  sitemap  |  impressum  |  login  
Offene Kirche
Flüchtlingshilfe
Nachrichten
Vorschau
Oekumene
Stellenausschreibung
Der Online-Tipp




Vielen Dank und alles Gute, Margit Rothe

»Am 10. Juli 2016 verabschiedete sich die Kirchengemeinde von ihrer Gemeindediakonin«

„Bayern München geht“... So die Reaktion unseres ältesten Kirchengemeinderats auf die Nachricht, dass Gemeindediakonin Margit Rothe zum 1. Juli 2016 unsre Gemeinde verlassen wird.

Treffender kann man es kaum sagen: mit ihr geht, nach über 10 Jahren reger und unermüdlicher Arbeit, eine ganz wesentliche Kraft, Dreh- und Angelpunkt der Jugendarbeit, eine, die in allem mit guten Ideen, Rat und Tat(!) dabei war und nicht zuletzt ein liebenswerter Mensch.

Margit Rothe ist jetzt in zwei Kirchenbezirken hauptverantwortlich für die kirchliche Arbeit mit Flüchtlingen zuständig. In Eppelheim wird sie fehlen, dort ist es gut, dass diese wichtige Arbeit so kompetent besetzt werden konnte.

So hieß es also Abschied nehmen. Das taten wir: Im Gottesdienst, am Sonntag, den 10. Juli 2016 um 10 Uhr in der Pauluskirche erfolgte die Verabschiedung durch Schuldekanin Christine Wolf. Anschließend trafen wir uns zu Empfang im Gemeindehaus und Fest auf der Kirchenwiese.


Einzug in die Pauluskirche - Gemeindediakonin Rothe und Schuldekanin Wolf

Einzug in die Pauluskirche - Pfarrer und Kirchengemeinderat

Die Predigt hielt Margit Rothe

Schuldekanin Wolf entbindet Margit Rothe von ihren Aufgaben in Eppelheim und Plankstadt

Segen

Fotos: Rühle, Hahne

Abschiedspredigt von Gemeindediakonin Margit Rothe

Liebe Gemeinde,

gleich zwei Bibelstellen und zwei Lieder sind mir in der Vorbereitung für die heutige Predigt in den Sinn gekommen. Bitte erlauben Sie mir, daraus eine kleine bunte Mischung zu machen, die mir die Möglichkeit gibt, zum Schluss ein paar mir wichtige Dinge weiterzugeben und mich damit auch zu verabschieden.

Helfen kann mir dabei dies hier: „Die Glocke“. Meine Glocke. Wer sie noch nicht kennt, hat heute die letzte Chance, sie kennen zu lernen. Sie war immer mit dabei auf Freizeiten, an Konfi-Tagen, bei den Kinderbibeltagen, an Aktionstagen….. Kirchturmglocken rufen zum Gottesdienst; diese Glocke ruft zum Stationenwechsel oder zum Essen oder nächsten Programmpunkt…. Sie war in den letzten 10 Jahren das Signal für das, was als nächstes wichtig war. Bevor ich sie endgültig in die letzte Umzugskiste packe, soll sie in meiner Predigt noch das letzte Mal läuten für die vier angekündigten Dinge, die mir heute wichtig sind. (.……. und nach dem 4. Läuten ist dann die Predigt auch rum…….)

Das eine Lied haben wir grade gesungen: (1. Bim) „Wo wir glauben, hoffen, lieben, wird Gottes Reich mit uns gebaut.“ An Gottes Reich mitbauen zu dürfen – das ist doch was Tolles, oder? Das ist vor allem dann was Besonderes, wenn man das Reich Gottes als etwas versteht, das nicht erst im Jenseits sein wird, sondern das schon heute hier und jetzt beginnt. An Gottes Reich mitbauen – das tun wir alle gemeinsam auch hier in unserer Gemeinde immer wieder. Auf dieser Baustelle durfte ich in den letzten zehn Jahren mithelfen. Heute schaue ich darauf zurück, und dabei kommen Fragen auf: Was konnte ich anstoßen? Was wurde hier versucht? Was haben wir erreicht?

Ich bin in erster Linie dankbar für vieles, das ich hier mit euch und Ihnen machen durfte. Ich bin dankbar über die vielen Leute hier in der Gemeinde, die durch ihr Engagement mitbauen am Reich Gottes. Hier in der Eppelheimer Kirchengemeinde findet man immer Menschen, die zu motivieren sind oder die selbst Ideen einbringen, die sich zusammen tun und sich engagieren. Ich habe fast alle Angebote hier in Teams vorbereitet und durchgeführt – das ist soooo viel wert. Manchmal war es mühsam und zeitintensiv, bis Termine zu Vorbereitungen gefunden waren. Aber da hat es sich immer gelohnt, dran zu bleiben und diese Zeit zu investieren. In den Teams konnten wir sicher mehr auf den Weg bringen, als alleine. Manchmal wurde lange diskutiert, oft auch theologisch gerungen in den Gottesdienst- und Kinderbibeltags-Vorbereitungen….. Aber das wissen wir alle: Bauen ist auch anstrengend!…… Danke allen, denen dieses Bauen am Reich Gottes so wichtig ist, dass sie sich deshalb viel Zeit genommen und viel Herzblut, Kreativität, Ideenreichtum eingebracht haben, um mit mir und anderen
gemeinsam an dieser Baustelle zu arbeiten. Mögen wir dasalle weiterhin tun…!

Dankbar bin ich auch dafür, dass ich viele junge Menschen begleiten und fördern durfte. Das ist etwas Besonderes, wenn man sieht, wie frisch Konfirmierte sich von den etwas Älteren anstecken lassen und selbst dazu gehören wollen zu denen im Baustellen-Outfit, nein, nicht im „blauen Anton“, sondern zu „denen im blauem Teamer-Shirt“! Toll, wenn man dann sieht, wie die Jugendlichen sich ausprobieren und mit den Aufgaben wachsen. Dass ich da ein paar Spuren in der Gemeinde, aber v.a. auch in Menschen hinterlassen darf, das ist etwas Schönes. Bereichernd war das für mich, ganz oft mit ansehen zu dürfen, wie Menschen sich trauen, reifen, über sich hinauswachsen, offen werden für Neues. Und wie sie dabei weiter werden – in Gedanken und Meinungen, in ihren Haltungen. Wir haben vorher im Psalm 31 gebetet (Achtung -
jetzt kommt der erste meiner angekündigten Bibelverse - 2. Bim): „Du stellst meine Füße auf weiten Raum!“ Das durfte ich immer wieder erleben, dass Jugendliche losgehen – und dabei für sich selbst und für ihren Glauben einen weiten Raum finden. Den schenkt Gott übrigens jedem von uns - da bin ich ganz gewiss. Manchmal können wir diesen weiten Raum, der vieles eröffnet, nicht gleich sehen. Aber er ist da; Gott will nicht, dass es uns „eng ums Herz“ wird, sondern dass wir im Leben einen weiten Raum beschreiten.

In unserer Gesellschaft ist freilich nicht immer alles weit und offen und Raum-gebend. Da gibt es sogar immer mehr, was beengt. Zunehmend macht sich Angst breit…. Immer mehr Menschen haben Angst, ihre Kinder könnten nicht ankommen, wenn sie alleine von A nach B radeln müssen. Immer mehr Eltern fahren ihre Kinder deshalb bis direkt vor die Schultür, und am liebsten tragen sie - wieder aus lauter Angst vor Rückenschäden - ihrem Grundschulkind auch noch den schweren Ranzen bis ins Klassenzimmer. Immer mehr Eltern tun sich schwer damit, ihrem Kind kleine Abenteuer zu erlauben, dass es z.B. im Wald spielen oder irgendwo beim Zelten mitmachen darf. … Aber nicht nur die Eltern sind überängstlich geworden; auch die Kinder und Jugendlichen, die u.a. durch ihre eigenen Eltern regelrecht verängstigt werden, trauen sich nicht mehr so viel zu, werden dann leider immer unselbständiger statt umgekehrt stärker …. Es ist für mich richtig schlimm, zu hören – auch von 18-jährigen Mädchen hier in der Gemeinde – dass sie sich nicht mehr trauen, abends mit dem Fahrrad von zuhause ins Gemeindehaus oder zurück zu radeln. Klar will ich nicht die Augen verschließen vor steigender Gewalt, vor Terror bei uns und in aller Welt…. Aber müssen wir dem nicht etwas entgegen setzen, gerade als Christen? „Du stellst meine Füße auf weiten Raum“ – das ist doch ein Geschenk, das man nicht
beiseite schieben sollte. Da steckt doch eine Freiheit dahinter, die Gott für uns vorgesehen hat.

Gott sei Dank gibt es neben der steigenden Ängstlichkeit doch auch die Entwicklung, dass viele Jugendlichen „raus wollen in die weite Welt“ – und das dann auch machen. Stichwort „Australien, Neuseeland, Afrika, FSJ im Ausland, Work and travel“. Usw…….

Darüber freue ich mich, wenn Jugendliche diesen „weiten Raum“ auf diese Weise ausprobieren – und verändert, gestärkt, gewachsen zurück kommen. Andere wagen sich hier zuhause in neue Räume – eben auch hier in der Gemeinde, beim Übernehmen von Aufgaben und von Verantwortung. Das macht „weit“!

Den Jugendlichen diese Räume zu bieten – das geht nur, wenn der Wille dazu da ist. Danke all denen, die - z.B. als Kirchengemeinderäte oder sonstige Mitarbeiter – hier in der Gemeinde uns in der Jugendarbeit geholfen haben, weite Räume anzubieten, vieles auszuprobieren……. Hier in Eppelheim haben wir Jugendteamer immer Unterstützung und Zutrauen entgegengebracht bekommen. Grade auch von den inzwischen gelasseneren „Alten“ im KGR, die Erfahrung damit haben, was „Vertrauen ins Leben“ heißt….. Das schätze ich sehr! Wir haben auch reale Räume bekommen (neben den Räumen hier in Kirche und Gemeindehaus z.B. auch die Teestube) – für die sich Menschen stark gemacht haben. Es wird hier Vertrauen in die Teamer gesetzt, die auf Freizeiten fahren dürfen, auch ins Ausland, mit und ohne Hauptamtliche. Dieses Vertrauen kann gegeben werden, wenn man auch Grund hat, den Teamern etwas zuzutrauen. Wir konnten und können die JugendmitarbeiterInnen schulen, wir haben Material anschaffen können, wir haben Geld in die Hand bekommen, auch zur Selbstverwaltung durch die Jugendteamer. So können junge Menschen wachsen. So können sie ausprobieren, können lernen, zu stolpern, aber auch wieder aufzustehen und Erfolg zu haben. Mit guten Voraussetzungen können sie wachsen, auch grade als Persönlichkeiten. Danke all denen, die mitgeholfen haben, dass Jugendliche – und übrigens auch Erwachsene – sich hier in der Gemeinde ausprobieren dürfen und wachsen. Dank
auch an die Stadt Eppelheim, die Jugendarbeit finanziell unterstützt - bei uns hier v.a. bei Freizeiten, die ja gerade solche Frei-Räume sind……. Hoffentlich bleibt diese Finanzierungsspritze auch weiterhin ein Zeichen der städtischen Unterstützung für die Entwicklung von Jugendlichen……………… Denn viel öfters wird negativ von „der Jugend“ gesprochen….. Da brauchen wir allerhand verschiedene Zeichen für eine andere positive Haltung ihnen gegenüber.

Ein zweiter Bibelvers ist mir sehr wichtig. Es ist ein Satz aus dem Thessalonicherbrief, den wir vorher in der Schriftlesung gehört haben. (3. Bim) „Prüfet alles und behaltet das Gute!“ Das tun gerade Jugendliche doch gerne: vieles ausprobieren. Sich ausprobieren. Gruppen ausprobieren. Testen. Mir fallen sofort Eltern ein, die immer wieder zu mir gekommen sind und geklagt haben, ihre Kinder „sind an falsche Freunde geraten“…… Ja – so geht es auch uns Erwachsenen immer wieder: Wir lernen Menschen kennen, probieren Beziehungen aus – und werden dann manchmal enttäuscht. Das ist hier in der Gemeinde ja nicht anders als anderswo: Es menschelt, nicht jeder kann mit jedem... und all diese Dinge. Aber was ist bei uns Christen dann doch anders als anderswo? Dass uns gesagt ist: „Prüfet – und behaltet das Gute!“ Da steckt für mich drin, überhaupt zu prüfen – und nicht gleich von Menschen oder Situationen von vornhereineine Meinung zu haben. Prüfen sollte man in einer offenen Haltung. Wie oft haben wir ein festes Bild von Menschen und Situationen – und schauen gar nicht genau hin? In meiner
neuen Arbeit werde ich viel Fremdes und viele Fremden kennenlernen. Ich möchte offen sein und möchte versuchen, allen, denen ich begegne, erst mal Gutes zu unterstellen. Denn ich erhoffe mir das ja auch für mich selbst. Prüfet alles – nicht nur das, was ich eh schon erwarte. Prüfet alles, das heißt also auch „Schaut genau hin, lasst das Gegenüber sich selbst sein, gebt ihm eine Chance, traut ihm etwas zu.“ So möchte ich gerne auch auf all diejenigen zugehen, die in der Arbeit mit Geflüchteten meine Gegenüber sein werden.

Zum Schluss nochmals zurück zur Ängstlichkeit. Ich wünsche mir sehr, dass wir dieser übermächtigen Ängstlichkeitsentwicklung in unserer Gesellschaft etwas entgegensetzen. Gerade als Christen wissen wir, dass Gott uns zur Freiheit berufen hat – so hat Paulus es gesagt. Wir
können der Ängstlichkeit Mut und Hoffnung entgegensetzen, wir können als befreite und erlöste Menschen vergnügt leben - das ist eine fröhliche Grundhaltung , die wir anstelle der weit verbreiteten ängstlichen Grundhaltung setzen können. Tun wir das doch! Diese Grundhaltung wird in einem Lied ausgedrückt, das wir im vorletzten Konfi-Jahrgang öfters gesungen haben und wir jetzt gleich miteinander anstimmen werden (4. Bim): „Ich bin vergnügt, erlöst, befreit“. Dieses Lied greift alle Befindlichkeiten unseres Lebens auf - nicht nur das Gute, sondern auch das Schwierige, das Elend, das Verzagen, das Versagen. Aber es beschreibt dann die Grundhaltung der befreiten Vergnügtheit! Die haben wir von Gott geschenkt bekommen, der möchte, dass wir im weiten Raum alles prüfen, was uns das Leben vor die Füße wirft - und
dass wir davon das Gute behalten. Wenn uns das immer wieder gelingt, dann können wir die „befreite Vergnügtheit“ als Grundhaltung ausstrahlen .… Legen wir diese Grundhaltung doch dankbar an den Tag – gegen die ÜberÄngstlichkeit und gegen die Sorgen! Amen.

Ansprache von Schuldekanin Christine Wolf

Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt. Amen.

Verabschiedung Margit Rothe

Wer die letzte Wochenendausgabe der Schwetzinger Zeitung aufgeschlagen hat, liebe Gemeinde, dem hat ein vertrautes Gesicht entgegen gelacht. Margit Rothe hat Frau Geschwill im Interview über ihr gutes Jahrzehnt in Eppelheim und Plankstadt Rede und Antwort gestanden und der Artikel endet mit den Worten: „Eppelheim war eine tolle Gemeinde und immer offen für Neues. Ich war sehr gerne hier.“ Ein deutliches und großes Kompliment an die Menschen, mit denen du gearbeitet und Lebenszeit verbracht hast, liebe Margit. Und von denen du dich heute hier offiziell verabschiedest, im Gottesdienst und beim Empfang. Und die sich natürlich auch von dir verabschieden wollen – viele sind es. Wie schön!

Und deshalb bin auch ich in Eppelheim und möchte im Namen unseres Kirchenbezirkes Südliche Kurpfalz - einen sehr herzlichen Gruß an dieser Stelle auch von meiner Kollegin Frau Dekanin Steinebrunner, die heute in einer anderen Gemeinde Gottesdienst hat - dir ebenfalls mit einem Kompliment ‚Auf Wiedersehen’ sagen und mich bei dir bedanken: „Margit, du bist eine tolle Diakonin und immer offen für Neues. Wir haben sehr gerne mit dir gearbeitet!" Und für die Zukunft: „Wir freuen uns sehr, dass du weiter im Bezirk anzutreffen bist und mitarbeiten wirst.“

Dein Zutrauen, dass Gott auch deine Füße auf weiten Raum stellt, dass er dir Kraft und Zutrauen gibt, Vertrautes zu verlassen, Ängstlichkeit anzugehen und Neues zu wagen, hat dich bewogen, den gemeindlichen Arbeitsplatz einzutauschen für ein ganz anderes Feld: Bezirksbeauftragte für Flucht und Migration. Bei aller Freude auf das, was kommen wird: Leicht fällt dir das nicht. Denn viele Beziehungen sind gewachsen, viele Menschen am Ort kennen und schätzen dich, auch dein Mann ist ein vertrautes Gesicht und vor 10 Jahren wurdet ihr auch hier in der Kirche getraut. Viele Gottesdienste wurden vorbereitet und gefeiert, gerade auch neue Formate waren bei dir gut aufgehoben, oft in ökumenischer Verbundenheit, viele Gespräche mit den Kollegen, das waren das Ehepaar Meyer-Jäck, Herr Göbelbecker, Herr Schilling und Frau Blazquéz, den Ehrenamtlichen im KGR, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sekretariat, im Kirchendienst, in der Kirchenmusik und den Gruppen und Kreisen geführt, Schulstunden an der Käthe-Kollwitz und der Theodor-Heuss-Schule gehalten, Konfis ermuntert, Freizeiten geplant und durchgeführt, Bazar und Kirchenfest organisiert und mit Fleiß und ganzem Einsatz gestemmt, Gemeindebriefe redigiert, und und und.

Du warst und bist eine ‚fleißige Arbeiterin im Weinberg des Herrn’.

Doch vor allem Kinder und Jugendliche hast Du in ihrem Heranwachsen begleitet, dabei ihre Fragen nach Sinn und Wertigkeit von Leben ernstgenommen und sie immer wieder auf ihr Geliebtsein von Gott angesprochen. Du hast ganz viel Herzblut in deine Arbeit gelegt und es ist zu spüren: Du arbeitest gerne, „den Menschen zur Freude und Gott zur Ehre“, wie es in unserer liturgischen Sprache so treffend formuliert ist.

Manche werden sicherlich auch denken: Wie schnell die Zeit verflogen ist. Und hoffentlich all’ das in Erinnerung behalten, was gelungen und gut ist. So wie es ja auch Paulus im Brief an die Gemeinde in Thessalonich schreibt: „Prüft aber alles, das Gute behaltet!“

Behalten Sie, liebe Eppelheimer Kirchengemeinde, Ihre Diakonin Margit Rothe und Ihre Arbeit in Ihren Herzen und freuen Sie sich mit ihr, wenn sie nun ihre Füße auf einen neuen, anderen Weg setzt und einen neuen Raum bespielen wird.

Von ihren Aufgaben in der Kirchengemeinde Eppelheim und der Kirchengemeinde Plankstadt ist sie nun offiziell entbunden und das wollen wir mit Gebet und mit Segen begleiten.

Gebet und Segen

Gemeinsam beten wir:
Unser Gott,
Wege treffen sich – Wege trennen sich,
aber immer wieder DU, der unsere Wege begleitet.
Sei bei uns, auf all’ unseren Wegen,
sei die Wegzehrung, die uns kräftigt und stärkt,
die uns die Ausdauer schenkt, dein Wort weiterzusagen
und deine Liebe maßlos zu verschenken.
Sei heute im Besonderen bei Margit Rothe.
Wir danken dir für alles Gute, was aus ihrer Arbeit gewachsen ist.
Schenke ihr die Freude an allem, was gelungen ist.
In Gedanken an Fehler und Versäumtes hilf ihr, barmherzig mit sich selbst zu sein.
Vergib uns, was wir ihr gegenüber schuldig blieben.
Segne du nun ihren Weg in die Zukunft, bleibe bei ihr und ihrer ganzen Familie, heute und alle Zeit. Amen.

Mit Gottes Segen geh’ nun deiner Wege:
Es segne und behüte dich Gott, der Lebendige und Barmherzige.
Er schenke dir Schutz und Schirm vor allem Argen,
Kraft und Hilfe zu allem Guten,
um unseres Heilands Jesu Christi willen. Amen.