Kirchturm wird zur Werbefläche

»Jugendteam-Mitarbeiter gestalteten Stoffbanner zum Kirchenjubiläum«



Seit 25. Januar 2012 ist der Kirchturm der Pauluskirche ein weithin sichtbarer Werbeträger. Fachmännisch wurde von den Mitarbeitern der Eppelheimer Firma Gaub bei optimalen Wetterbedingungen an der Südfassade unterhalb des Glockenturmes ein acht Meter langes Stoffbanner mit dem Titel „Pauluskirche - 200 Jahre“ angebracht. Mit der Werbemaßnahme macht die evangelische Kirchengemeinde auf das 200 jährige Jubiläum ihrer Pauluskirche aufmerksam, welches in diesem Jahr mit vielen Aktionen gefeiert wird.



Die Arbeiten in luftiger Höhe wurden von vielen Passanten, Kirchen- und Jugendteam-Mitarbeitern verfolgt. Firmenchef Harry Gaub hatte sich für die überdimensionale Stoffbahn eine geeignete Aufhängung aus Flachstahl überlegt, damit das Werbetransparent homogen gespannt werden konnte. Schließlich soll es während des gesamten Jubiläumsjahres hängen bleiben und Wind und Wetter trotzen.





Die Idee, den Kirchturm als Werbeträger zu nutzen, schlummerte schon lange in der Schublade, war von Kirchengemeinderat Daniel Horsch und Gemeindediakonin Margit Rothe zu erfahren. Das Jubiläum war ein geeigneter Anlass, die lange geplante Theorie endlich in die Praxis umsetzen zu können. Viele ehrenamtliche Jugendteammitarbeiter und Sponsoren beteiligten sich an der Werbeaktion. Dietmar Fischer sorgte für die lange Stoffbahn, Dieter Gabler für die Farbe, Klaus Gerling für geeignete Ösen zur Aufhängung, Ulrike Sommer übernahm die Näharbeiten, das Jugendteam schwang das Bügeleisen und sorgte natürlich für die Ausgestaltung des Stoffbanners.

Foto: Geschwill Presseservice

Daniel Horsch machte noch auf eine Besonderheit aufmerksam: in den aufgemalten Jubiläumszahlen haben sich viele Gemeindemitglieder und Gönner mit einer Unterschrift verewigen können. „Das ist ein Zeichen der Gemeinschaft und drückt in unserer Kirchengemeinde das Miteinander aus. Jeder ist beim Jubiläum dabei - von den Kleinen bis zu den Großen“, verdeutlichte Horsch. Viele Unterschreiber haben bei der Gelegenheit gleich eine Geldspende getätigt, um entstehende Produktionskosten für das Werbebanner abzumildern.

(Sabine Geschwill)

Fotos (4): Daniel Horsch