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Oekumenekreis Eppelheim

»Informationen zum Kreis, Programm, Ansprechpartner«

Der Kreis besteht seit 2003 und trifft sich in regelmäßigen Abständen. Das Ziel ist, die Oekumene wachsen zu lassen, den Weg weiter aufeinander zuzugehen, neue Wege zu beschreiten und wenn möglich auch Hilfen im ganz alltäglichen oekumenischen Leben zu erarbeiten.

Bisher haben die Mitglieder des Kreises die Rahmenbedingungen für die oekumenische Zusammenarbeit der evangelischen und katholischen Kirchengemeinden von Eppelheim erarbeitet und mit der feierlichen Unterzeichnung der Oekumenischen Partnerschaftsvereinbarung am Pfingstmontag 2006 abgeschlossen.

Unter dem Motto: „Man hat nur Angst vor dem, was man nicht kennt“ haben wir eine Vortragsreihe über die verschiedenen christlichen Religionsgemeinschaften in unserem Umkreis veranstaltet ("Oekumene vor Ort"), die in zwei Abenden zu besonderen Aspekten von „Evangelisch – Katholisch“ gipfelte.

Wir haben verschiedene Aktionen bei den großen Kirchenfesten durchgeführt, wie zum Beispiel ein Quizspiel zum Thema "Evangelisch - Katholisch". Wir gestalten seit mehreren Jahren einen Termin des lebendigen Adventskalenders in Eppelheim.

Viele „ kleinere“ Aktivitäten haben uns in dieser Zeit begleitet und vieles möchten wir noch umsetzen und bewegen. Daher wären wir froh, neue Mitglieder, Mitstreiter und Mitbeweger zu haben in diesem sehr fröhlichen und freundlichen Kreis der Oekumeniker.

Wir treffen uns immer im evangelischen Gemeindehaus im blauen Salon um 20:15 Uhr.

Die nächsten Termine


Kontakt: Irmgard von Moers-Meßmer

öffentliche Veranstaltungen des Ökumenischen Arbeitskreises

Ökumenische Vortragsreihe "Gottesbilder"

Welches Bild machen sich Christen von ihrem Gott? Auch wenn das zweite Gebot verbietet, sich ein Gottesbild zu machen, geschah dies doch schon ziemlich bald in der Geschichte des Christentums. Lange Zeit war Gott der bärtige alte Mann. Seit Aufkommen der feministischen Theologie wurde die Vorstellung von Gott als einem Mann bestritten, es wird nun nach der weiblichen Seite Gottes gesucht (z.B. Gott als Mutter). Im Judentum und im Islam sind anthropomorphe Bilder (Bilder in Menschengestalt) nicht erlaubt. Dennoch gibt es ein Gottesbild im übertragenen Sinn, eines, das mit Worten beschrieben wird; Gott werden bestimmte Eigenschaften zugeschrieben. Wie sehen diese Bilder aus? Wie unterscheiden sie sich vom christlichen „Bild“?

Dies alles sind spannende Fragen und Überlegungen. Eine Ausstellung mit dem Titel „Gott weiblich – eine verborgene Seite des biblischen Gottes“, die im Herbst des Jahres 2010 in der Jesuitenkirche in Heidelberg gezeigt wurde, gab im Ökumenischen Arbeitskreis den Anstoß dazu, eine kleine Vortragsreihe über das Thema „Gottesbilder“ zu veranstalten. Inzwischen konnten sachkundige Referenten für vier Vorträge gewonnen und die Termine festgelegt werden.

Die Vortragsreihe, die von April bis Juli monatlich eine Veranstaltung vorsieht, beginnt mit zwei Vorträgen über das christliche Gottesbild.

Am Anfang steht der Abend zum Thema „Gott weiblich“. Er wird gestaltet werden von der Leiterin des (katholischen) Bildungszentrums Heidelberg, Frau Dr. theol. Almut Rumstadt, die das Thema im Dialog mit der evangelischen Pfarrerin Annemarie Czetsch aus Schatthausen behandeln will.

Es folgt ein Vortrag von Kirchenrat i.R. Prof. Dr. Jürgen Kegler, Plankstadt, früher auch Pfarrer in Eppelheim, über das Thema „Der strafende und der liebende Gott“.

Als dritter wird Herr Talat Kamran M.A., Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog, über „Das Gottesbild im Islam“ sprechen.

Zum Schluß soll „Das Gottesbild im Judentum“ von Prof. Dr. Klaus Müller, Pfarrer an der Johanneskirche in Neuenheim, zusammen mit Pfarrer Göbelbecker aus Eppelheim behandelt werden.

Die Vorträge finden im evangelischen Gemeindehaus, Hauptstr.56, statt und beginnen jeweils um 19 Uhr.

(Hellmut Vogeler)

Termine in der Übersicht

24. April 2012
„Gott weiblich“ (Dr. theol. Almut Rumstadt, Kath. Bildungswerk Heidelberg; Pfarrerin Annemarie Czetsch, Schatthausen)

08. Mai 2012
„Der strafende und der liebende Gott“ (Kirchenrat i.R. Prof. Dr. Jürgen Kegler, Plankstadt)

12. Juni 2012
„Das Gottesbild im Islam“ (Herr Talat Kamran M.A., Leiter des Mannheimer Instituts für Integration und interreligiösen Dialog)
 
10. Juli 2012
„Das Gottesbild im Judentum“ (Prof. Dr. Klaus Müller, Heidelberg; Pfarrer Michael Göbelbecker, Eppelheim)


Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Evang. Gemeindehaus, Hauptstraße 56