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Zukunftskonferenz
»Zukunftskonferenz in der Eppelheimer Kirchengemeinde, 24./25.07.2009«
Erste Zielvereinbarungen
anlässlich der Visitation in Eppelheim vom 01.11. bis 08.11.2009
Nach der neuen Visitationsordnung der badischen Landeskirche sollen im Rahmen der Visitation künftige Ziele der kirchengemeindlichen Arbeit festgelegt werden.
Dafür sieht die Visitationsordnung die Möglichkeit einer sog. „Zukunftskonferenz“ vor.
Es handelt sich dabei um eine moderierte Veranstaltung mit etwa 60-70 Teilnehmer/innen. In thematischen Kleingruppen und in Plenumsrunden werden Wünsche und Visionen der kirchlichen Arbeit thematisiert und daraus durchführbare Ziele entwickelt.
Wichtig ist es, dass eine große Vielfalt von Menschen in diesen Prozess eingebunden ist: Männer, Frauen, Junge, Alte, Kirchennahe, Kirchenferne, Ausgetretene, Vertreter und Vertreterinnen von der Stadt, den Vereinen und Institutionen und viele mehr. So wird der Ideenreichtum vielfältiger und die Gemeindearbeit lebendiger.
Die „Zukunftskonferenz“ fand am Freitag, den 24. Juli 2009 von 18.00-21.30 Uhr und am Samstag, den 25. Juli von 9.00-13.00 Uhr im Gemeindehaus der evangelischen Pauluskirche statt.
Impressionen von den beiden Veranstaltungstagen
Eine zufällige Auswahl an Ergebnissen
Dank
Ein Dank geht an alle, die der Einladung zu dieser Zukunftskonferenz folgen konnten. Danke für die Offenheit und Bereitschaft, sich unvoreingenommen im Gespräch auszutauschen und sich aktiv am Bau der kirchlichen und kommunalen Entwicklung vor Ort zu beteiligen.
Weitere Informationen zur Form der "Zukunftskonferenz"
finden Sie unter:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zukunftskonferenz
http://www.all-in-one-spirit.de/lit/future/fsc04.htm
Erste Zielvereinbarungen
„Wie der Leib einer ist und doch viele Glieder hat,
alle Glieder des Leibes aber, obwohl sie viele sind, doch ein Leib sind, so auch Christus.
Denn wir sind durch einen Geist alle zu einem Leib getauft.“ (1.Korither 12,12f)
Visitation in Eppelheim vom 01.11. bis 08.11.2009
Da die 2. Pfarrstelle zur Zeit vakant ist und durch die Vertretung die Hauptamtlichen und auch der Kirchengemeinderat zusätzlich belastet sind, sollen in der Vakanzzeit keine neuen Projekte begonnen werden. Die 2. Pfarrstelle wird voraussichtlich zum 01.04.2009 wieder besetzt.
Die Zielvereinbarungen sind hervorgegangen aus der Zukunftskonferenz (24./25.07.2009), dem Bericht des Kirchengemeinderats zur Visitation und dem Treffen des Gemeindebeirats am 04.11.2009.
Der Kirchengemeinderat hat in seiner Sitzung am 05.11.2009 gemeinsam mit der Visitations-kommission Folgendes vereinbart:
1. Wir sind viele und doch eine Gemeinde: der Gottesdienst
Der Gottesdienst ist die zentrale kirchliche Veranstaltung, bei der sich die Gemeinde trifft.
Mit der Fragestellung, welche Menschen mit welcher Art von Gottesdiensten erreicht und angesprochen werden, wird der Gottesdienst verstärkt in den Blick genommen:
- Der Kirchengemeinderat regt an, dass sich die Gruppen und Kreise regelmäßig mit kleinen Beiträgen in den Gottesdienst und dessen Umfeld einbringen und schafft dafür die Voraussetzungen. Im Gemeindebeirat wird besprochen, in welchen Abständen und in welcher Form die Beteiligung geschehen kann (z.b. Lesungen, Kinder schmücken die Kirche, Kirchencafé im Anschluss an den Gottesdienst).
- Der 2007 ins Leben gerufene alternative Gottesdienst „Atempause" wird beibehalten und gestärkt.
- Der 2009 zum ersten Mal initiierte gemeinsame Distrikt-Gottesdienst mit Oftersheim, Plankstadt und Schwetzingen wird künftig fester Bestandteil im Jahreskalender sein (zweitletzter Sonntag in den Sommerferien) und findet reihum in den Gemeinden statt.
2. Wir sind viele und doch eine Gemeinde: die Gruppen und Kreise
In der Kirchengemeinde Eppelheim gibt es ein aktives Gemeindeleben mit vielen Gruppen und Kreise, die zum großen Teil ehrenamtlich geleitet werden. Für die Teilnehmenden an den Gruppen und Kreisen soll erkennbar sein, dass sie in einer christlichen Gemeinschaft sind.
- Die Treffen des Gemeindebeirats, in dem alle Gruppen und Kreise vertreten sind, werden neu konzipiert (Informationen, Austausch, Absprachen, gemeinsame Themen). Der Kirchengemeinderat koordiniert diese Treffen.
- Bei der Jugendleiter-Schulung (Modul Verkündigungsarbeit) werden für die Gruppen-leiter/innen Hilfestellung für geistliche Impulse in der Kinder -und Jugendarbeit erar-beitet.
- Der alle zwei Jahre stattfindende Bazar, das Fest rund um die Kirche und der Ad-ventsbazar werden als verbindendes Gemeinschaftswerk der Gruppen und Kreise wei-ter fortgeführt und inhaltlich immer wieder neu gefüllt.
- Nach dem Bazar wird zur Stärkung der Gemeinschaft wieder ein gemeinsamer Aus-klang der Helfer/innen angeboten.
- Der Kirchengemeinderat unterstützt es, wenn sich verschiedene Kreise zu bestimmten Anlässen gemeinsam treffen und sich zu Themenabenden gegenseitig einladen.
3. Wir sind viele und doch eine Gemeinde: wir sind offen für neue Menschen
Neuzugezogene:
In Eppelheim entstehen zwei Neubaugebiete. Bisher bekommen die Neuzugezogenen von der Kirchengemeinde kleine Informationspakete zugesandt. Darüber hinaus sollen weitere Möglichkeiten der Kontaktaufnahme ausprobiert werden. Der Kirchenge-meinderat kümmert sich darum, dass ein Besuchskreis speziell für den Bereich „Neu-zugezogene“ gegründet wird.
„Junge Alte“:
Der Kirchengemeinderat sucht Menschen zu gewinnen, die kirchliche Angebote für Menschen ihres Alters („60 plus“) anbieten.
Eppelheim, 05.11.2009
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