
Was verbirgt sich hinter der "Atempause"?
Hinter diesem Titel verbirgt sich ein alternatives Gottesdienstmodell, das derzeit von einer Gruppe Mitarbeitender vorbereitet wird.
Wann und wie oft findet die Atempause statt?
Zusätzlich zu den gewohnten Gottesdiensten laden wir etwa 4 mal im Jahr, sonntags um 18 Uhr, zur „Atempause“ in der Evangelischen Pauluskirche ein.
Wer kann zu diesem Gottesdienst kommen?
Angesprochen sind v.a. Menschen, die mit Zeitpunkt oder Gepräge des sonntäglichen 10 Uhr-Gottesdienstes nicht zurecht kommen oder zusätzlich etwas Anregendes suchen, denn hier sind so manche Formen, z.B. die von Predigtteil oder Musik, verändert.
Was ist an dem Gottesdienst anders?
Erst einmal die Uhrzeit: Sonntags um 18 Uhr.
Die Form des Gottesdienstes ist offen für neue Ideen. Es gibt keine Predigt, sondern einzelne Denkanstöße und meist auch Stationen zum Thema (Aktionen, Gespräch, Nachdenken oder einfach nur mit anderen ins Gespräch kommen), die verschiedene Bedürfnisse der Besucherinnen und Besucher ansprechen.
Auch im Bereich der Lieder und Musik werden neue Wege gegangen.
Die Besucherinnen und Besucher können zudem über das Singen, Beten und Hören hinaus aktiv werden.
Ein gemütlicher Teil fügt sich an die „Atempause“ an, bei dem sich bei einem Getränk oder einem kleinen Snack die Gelegenheit zum Gespräch bietet.
Kann man zum Vorbereitungskreis mit dazu kommen?
Selbstverständlich sind alle willkommen, die mitmachen wollen. Wir treffen uns etwa 4 mal vor jeder Atempause. Die Termine können im Büro erfragt werden oder Sie nehmen einfach Kontakt mit einer/einem der Hauptamtlichen auf.
Es ist natürlich auch möglich, nur bei dem einen oder anderen Projekt, d.h. Gottesdienst mitzumachen.
Oktober 2008
Schon einige Monate beschäftigte sich eine Gruppe aus der Gemeinde mit einigen Mitgliedern des KGR mit der Einführung eines Abendgottesdienstes. Gewählt wurde der Sonntag um 18 Uhr.
Dieser Gottesdienst sollte Menschen ansprechen, die mit dem Sonntagsgottesdienst am Morgen ihre Schwierigkeiten haben, sei es die Uhrzeit oder die Form des Gottesdienstes.
Darum wurde auch die litugische Form der "Atempause" bewusst offen gehalten, um neuen Formen Raum zu geben.
Der erste Gottesdienst hatte den Titel der Gottesdienstreihe zum Thema: Atempause.
In einem ersten Teil ging es mit einfachen liturgischen Elementen eher ruhig zu.
Die Atemtherapeutin Frau Hess war eingeladen, die Besucherinnen und Besucher anzuleiten, ihren Atem bewusst wahrzunehmen und damit zu experimentieren.
Zum Stichwort Pause wurde die biblische Erzählung der Sturmstillung (Mk 4) gelesen und eine Meditation dazu.
Im zweiten Teil des Gottesdienstes wurde es etwas lebhafter. An verschiedenen Stationen konnte man z.B. über Pausen im Alltag reden, Texte lesen oder etwas schreiben, den Atem aber auch einsetzen zu einem Pustebild oder Experimenten.
Nach dem gemeinsamen Abschluss gab es noch Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen.